Soviel zum Katholizismus.

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arthur
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Soviel zum Katholizismus.

Beitragvon arthur » 27.08.2011, 20:52

Es gab viele Gespräche und Diskussionen zu Meinungen und Verständnissen von mir gegenüber der röm.Katholischen Kirche.
Hier noch etwas zum Katholizismus in Norddeutschland.
Ich respektiere die Katholische Kirche und dessen Christen,aber ich hatte schon einmal das Thema angesprochen das die Katholiken sich Richtung Luthertum bewegen..
Hier mein Beweis.
Am Freitag bin ich aus Interesse in eine röm.Kath. Jugendmesse gegangen und was habe ich gesehen ?
Schlagzeug,Gitarre,einen Jungen der vor dem Altartisch rappt,ein Mädchen das die Predigt hält und bis auf das Vater unser saßen alle...
Alles im allen 40min......
Da meinte doch wer die Katholiken sind ihren Traditionen treu ?!
Ich weiß das es nicht genauso ist in Bayern oder in Italien so ist,aber es unterscheidet sich bis auf die Kutte des Priesters nichts mehr vom Luthertum...
Es gab nicht mal Messediener(Ministranten)

Meinungen dazu:Pro-Contra

Ps:ich fragte den Pfarrer warum es sich so verändert habe..
er meinte es sei erst seit 2Jahren so,da die Katholische Kirche im Laufe der Zeit bleiben muss.





Es lebe die hlg. Orthdoxe Kirche in Kraft und in Ewigkeit.

Amen.Ehre sie dir Herr.

-Und führe uns nicht in Versuchung....-






Diener Gottes Arthur :angle:

peter
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Re: Soviel zum Katholizismus.

Beitragvon peter » 27.08.2011, 21:18

Lieber Arthur,

wenn das geschilderte Ereignis wirklich "Katholische Jugendmesse" hieß, muß ja inzwischen der Zeitgeist mächtig um sich gegriffen haben. Meine Frau erzählte grade vorhin, daß die orthodoxe Jugend an Berliner Schulen in Einzelfällen schon aufgefordert wird, im Sportunterricht das Kreuz abzunehmen. Wir werden dazu einen Protestschreiben an die Schulverwaltung abschicken (ein vergleichbares an unsere Militärbehörde, welche kürzlich vor der Vereidigung Ähnliches forderte, hatte immerhin Erfolg). Wenn christliche Jugendliche bereits durch ihre Ausbilder in Bedrängnis geraten, wieso weicht dann die "Kirche" zurück, und vermittelt statt klarer liturgischer Inhalte vergängliche Modernismen? Solches "Heranführen" kommt mir wie Bauernfang vor. Sind die römisch-katholischen Perlen schon so glanzlos, daß stattdessen "verführerische" Mittel gewählt werden müssen? Die Orthodoxie geht den umgekehrten Weg: Entdeckung, Erlernung, Bewahrung und Pflege der ältesten Tradition, in unverfälschter Weise, gerade für die Jugend, von Kindesbeinen an ...

peter
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arthur
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Re: Soviel zum Katholizismus.

Beitragvon arthur » 27.08.2011, 21:23

Ein sehr guter Beitrag,danke !
Ja,ich kenne das.
Das selbe hatte ich sogar in einer Evang. Schule,aber die Evang. Kirche ist keine Kirche sondern eine Versammlung oder so in etwa...
Es lebe die Orthdoxie

Nassos
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Re: Soviel zum Katholizismus.

Beitragvon Nassos » 27.08.2011, 21:33

Der Liberalismus ist ein Problem innerhalb der katholischen Kirche unter denen die tratidionellen Katholiken leiden.
Wenn man das eine nennt, darf man das andere nicht verschweigen.
Und wenn wir unseren Kindern nicht was mitgeben, dann haben wir hier irgendwann mal den Strang "soviel zur Orthodoxie".

christodoulos
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Re: Soviel zum Katholizismus.

Beitragvon christodoulos » 27.08.2011, 21:40

Nassos hat geschrieben:Der Liberalismus ist ein Problem innerhalb der katholischen Kirche unter denen die tratidionellen Katholiken leiden.
Wenn man das eine nennt, darf man das andere nicht verschweigen.
Und wenn wir unseren Kindern nicht was mitgeben, dann haben wir hier irgendwann mal den Strang "soviel zur Orthodoxie".


Sehr treffende Anmerkung! :up:

arthur
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Re: Soviel zum Katholizismus.

Beitragvon arthur » 27.08.2011, 21:45

Trotzdem,ist das Katholiszismus?

Nassos
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Re: Soviel zum Katholizismus.

Beitragvon Nassos » 27.08.2011, 22:10

Meine Anmerkung?

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rafaella
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Re: Soviel zum Katholizismus.

Beitragvon rafaella » 27.08.2011, 23:12

Traditionelle Katholiken sind immer noch traditionelle Irrglaubende, ob Rapper oder nicht.
"Liebet ihr Mich, so werdet ihr Meine Gebote halten", Jo 14,15

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Re: Soviel zum Katholizismus.

Beitragvon Nassos » 27.08.2011, 23:20

Das stimmt, aber darum ging es hier nicht. Aber wir hams nicht vergessen, keine Sorge. :mrgreen:

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rafaella
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Re: Soviel zum Katholizismus.

Beitragvon rafaella » 27.08.2011, 23:21

:lol:
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holzi
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Re: Soviel zum Katholizismus.

Beitragvon holzi » 28.08.2011, 11:14

arthur hat geschrieben:Trotzdem,ist das Katholizismus?
Nicht wirklich. Aber traurig ist es doch, daß das allgemein als katholisch angesehen wird. Ich bin auch einer von denen Nassos geschrieben hat, daß sie darunter leiden würden. Sehr sogar.
Das Christentum nimmt den Menschen, wie er ist, und macht ihn zu dem, was er sein soll. (Adolph Kolping 1813-1865)

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Re: Soviel zum Katholizismus.

Beitragvon holzi » 28.08.2011, 11:19

arthur hat geschrieben:Ps:ich fragte den Pfarrer warum es sich so verändert habe..
er meinte es sei erst seit 2Jahren so,da die Katholische Kirche im Laufe der Zeit bleiben muss.

:x: - so ein @$%#*! - wenn ichsowas von einem Priester höre, dann könnte ich platzen vor Wut.
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arthur
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Re: Soviel zum Katholizismus.

Beitragvon arthur » 28.08.2011, 15:51

rafaella hat geschrieben:Traditionelle Katholiken sind immer noch traditionelle Irrglaubende, ob Rapper oder nicht.


Ja,aber das geht schon in Richtung Freikirche,oder Laufsteg statt Abendgebet ;)
Deshalb.soviel zum Thema Ökumäne oder Katholisch-Orthodox ist das Selbe :)

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Re: Soviel zum Katholizismus.

Beitragvon Priester Alexej » 28.08.2011, 15:57

Auch bei uns hängt sehr viel von Katechese und Geistlicher Anleitung. Es gibt leider viele Menschen, die weder verstehen, was in den 2,5 Stunden des Gottesdienstes passiert, noch in der Zeit beten. Dann kommt soetwas raus: http://de.bogoslov.ru/text/479923.html
Apostolischer Kanon 39 (32): Priester und Diakonen sollen ohne Wissen und Willen des Bischofs Nichts thun: denn dieser ist's, welchem das Volk des Herrn anvertraut worden, und von welchem Rechenschaft über ihre Seelen gefordert werden wird.

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Re: Soviel zum Katholizismus.

Beitragvon cantus planus » 04.09.2011, 13:57

arthur hat geschrieben:Trotzdem,ist das Katholiszismus?

Diese "Jugendmessen" sind garantiert kein Katholizismus, keine würdige Liturgie oder ehrwürdige Tradition. Sie sind schlicht ein modernistisches Ärgernis, gegen eindeutige Verbote des Heiligen Stuhls und entgegen der Weisungen des Meßbuches eingeführt von Priestern oder anmaßenden Laien, die den Boden des katholischen Glaubens oft weit verlassen haben und keinen Sinn mehr für die Liturgie besitzen.

Ich als Katholik mache um solche Veranstaltungen, "Gottesdienst" würde ich es nicht nennen, seit jeher einen großen Bogen. Und die meisten Katholiken, die ich kenne, reagieren ebenso.
"Wo immer Beifall für menschliches Machen in der Liturgie aufbricht, ist dies ein sicheres Zeichen, dass man das Wesen der Liturgie gänzlich verloren und sie durch eine Art religiös gemeinter Unterhaltung ersetzt hat." Joseph Kardinal Ratzinger


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