"Haben alle Religionen den selben Gott?"

Forumsregeln
Forumsregeln Impressum
ElvisVrinic
Beiträge: 707
Registriert: 29.12.2009, 22:16
Religionszugehörigkeit: Serbisch-Orthodox
Wohnort: Lindau (Bodensee)

Re: "Haben alle Religionen den selben Gott?"

Beitrag von ElvisVrinic » 02.04.2011, 12:41

elisa es ist ganz einfach:

orthodoxes christentum IST die einzige kirche (ich rede jetzt bewusst nicht von religion) die Gott den Herrn der dreiheilig ist in rechter weise anbetet und vehrehrt.

Alle anderen religionen sind mehr oder weniger das denkgefilde von personen die entweder auf der suche waren oder einfach nur macht wollten.

Was ich dir auch dringend raten will. Mit Atheisten brauchste auch nicht darüber zu reden - wenn die kein gläubiges herz haben wollen, können die halt auch die Rechnung dafür tragen. Da hilft auch ihre "bombastische" logik nicht.


Gruß

Elvis
Am Anfang war das Wort und das Wort war bei GOTT und GOTT war das Wort. Dieses war im Anfang bei GOTT. Alles ist durch es geworden, und ohne es ist nichts Geworden. Was geworden ist - in IHM war das Leben, und das Leben war das Licht des Menschen und das Licht scheint in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht ergriffen (begriffen, erfasst). (EVANGELIUM nach Johannes)

Ehre Sei dem Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
Jetzt und immerdar und in alle ewigkeit. Amen

IC XC
NI KA

Loukia
Beiträge: 982
Registriert: 17.12.2008, 01:34
Skype: moonbeam-icecream

Re: "Haben alle Religionen den selben Gott?"

Beitrag von Loukia » 02.04.2011, 13:27

Elvis was andere habe ich nicht gesagt und auch diesen Atheisten sage ich mit meinem Statement nichts anderes.
Ἡ χάρις τοῦ Κυρίου Ἰησοῦ Χριστοῦ μεθ' ὑμῶν. 1. Korinther 16,23

Nassos
Beiträge: 4444
Registriert: 18.12.2008, 21:43

Re: "Haben alle Religionen den selben Gott?"

Beitrag von Nassos » 02.04.2011, 15:44

Trotzdem hier nochmal zum Stein und der Schuß ins eigene Knie mit dieser Frage:

Diese Fragestellung ist ein logisches Stolpern, das ich schon mal erwähnte, aber ich kopiere den Text mal hier rein.

1.) Kann Gott einen Stein erschaffen, der so schwer ist, dass Er ihn nich heben kann?

Man achte darauf, dass bei dieser nicht unbekannten Frage die Verneinung als Bejahung verwendet wird. Wir sagen "Kann ... nicht kann?" Diese Frage benutzt also die selbe Logik wie o.a. Frage. In Bezug auf die auch o.a. Befreiung ist es so als wenn wir fragteN: "Warum hat Gott all diejenigen, die das Recht haben wollen versklavt zu bleiben, nicht frei gemacht?"

2.) Als zweites Beispiel schaue man sich mal folgende Sätze an

a) Keine Katze hat 7 Schwänze (wahre Aussage)
b) Jede Katze hat einen Schwanz mehr als keine Katze (wahre Aussage)

Ihr seht vielleicht, worauf ich hinaus will. Der logische Stolpere bei diesem recht einfachen Beispiel wäre, dass man dazu kommt zu denken, jede Katze habe 7 + 1 = 8 Schwänze! Es wäre eine fatale Schlußfolgerung wegen eines logischen Fehlers.

So etwas ähnliches passiert auch bei der Eingangsfrage. "Keine Katze" wird positiv verwendet, obwohl es negativ ist (d.h. "keine Katze" wird wie eine besondere Art einer Katze verwendet, obwohl das Schwachsinn ist).
Die Ablehnung des Weges zur Freiheit (ob freiwillig oder unwissentlich) ist ein Verzicht der Freiheit, die durch Gott in Seiner Gnade geschenkt wird. Aber wie könen wir das einen Verzicht auf Freiheit nennen? Es ist doch Gott, der den Weg zu dieser Freiheit gab. Ist also Gott daran schuld, dass ich die Freiheit nicht will (es geht ja um die Freiheit des Willens und um die Freiheit durch Erlösung, also Freiheit von der Versklavung der Erbsünde)? Denn freudig zu leben ist das Ergebnis der Freiheit vom Leiden.

Warum aber behaupten wir letztgesagtes?
Der Mensch möchte einerseits glücklich sein und andererseits nicht die einzige Art des Glücks, die die Freiheit ist. Aber wie kann er glücklich sein, wenn er sich nicht von seinem Leiden befreit bzw. befreit wird? Nur wenn ihn die sündhaften "ich will" nicht peinigen, kann er sich wirklich frei betrachten. Die Glückseligkeit und die Freiheit gehen Hand in Hand.

Nun kann jemand sagen: "Gott setzt den Menschen in ein Dillema: entweder du folgst mir oder du leidest."

Das ist aber kein Dilemma, das Gott setzt. Die Aussage "Entweder du folgst mir" ist nicht richtig. Das Dilemma ist "entweder du folgst dem Weg der Befreiung oder du verbleibst den Sachen versklavt, die dich peinigen". Außer Gott würde ein anderes "Universum" für jene einrichten, die nicht wollen und glücklich leben. Aber auch in diesem Fall, würden sie sich gegenseitig wegen ihrer Bosheit an die Gurgel gehen. In einem Universum ohne den Weg Gotts zu leben, würde der Hass regieren. Wie sollten jene dann wiederum glücklich werden? Jeder würde zuschauen, den andern unglücklich zu machen.

Bei Jesaja 26, 10 heißt es: "Aber wenn den Gottlosen Gnade widerfährt, so lernen sie nicht Gerechtigkeit, sondern tun nur übel im richtigen Lande, denn sie sehen des HERRN Herrlichkeit nicht.". Das gibt die Antwort darauf, was geschehen würde, wenn ihre Bosheit bzw. Ungerechtigkeit akzeptiert/toleriert werden würde. Würde Gott ihnen erlauben, mit der Befriedigung ihrer Leidenschaften und ihres Begehrens Böses zu tun zu leben, dann würden sie weiterhin Grund für das Unglück der Gerechten sein (so wie jetzt).

Und selbst wenn die Bösen total separiert leben würden, würde der eine den anderen unglücklich machen, aufgrund ihres Hasses. Ihr Leben wäre eine "Hölle"!

Gehen wir einen Schritt weiter. Gehen wir doch davon aus, Gott würde eine Umapplikation bewerkstelligen, so dass jeder die Bosheit des anderen als "Glück" empfindet. Selbst in diesem Fall wären sie unglücklich, denn mit ihrer Bosheit würden sie die anderen ja glücklich machen, was für sie selber wiederum die "Hölle" wäre.

Noch ein Schritt? Also: alle werden voneinander separiert, so dass sie sich nicht gegenseitig an die Gurgel gehen können. Das würden sie auch nicht wollen, denn dann gäbe es nur Einsamkeit, was wiederum die "Hölle" wäre. Adam konnte nicht mal im Paradies alleine glücklich sein!

Noch ein Schritt? Sie werden umappliziert, so dass sie ihre Einseimkeit als "Glück" empfinden. Dann wären sie was anderes aber keine Menschen, denn Menschen sind gesellschaftliche Kreaturen. Aber gehen wir mal davon aus, es würde trotzdem so eingerichtet. Wie könnten aber nun die Bösen anderen Böses antun, um glücklich zu bleiben?

Wiederum werden sie umappliziert, dieses mal wird ihr Wunsch sogar programmiert. Nun, dann hätte er sie auch gleich so programmieren können, gut zu sein. So ginge die Freiheit des Willens flöten (ja sogar der Sinn der Schöpfung).

Noch ein Schritt? Ach, gehen wir davon aus, dass Er das macht ohne ihnen ihre Freiheit wegzunehmen (durch irgendeine magische Weise). Und fühlen sich einsam glücklich. Wenn jemand aber deren Leben mit dem der Gerechten vergleichen würde, würde er das Leben der einsamen, isolierten Glückseligkeitszombies als "Hölle" bezeichnen. Schon wieder "Hölle"...

Resultat: wenn es jemand mit seinem freien Willen ablehnt, dem einzigen Weg zu folgen, der ihn befreien kann (denn die Freiheit setzt die selber gewollte Begehung des Weges zu ihr voraus), kann und darf nicht als Versagen oder Unterlassung Gottes angesehen werden, der den Weg der Befreiung festgelegt hat!

Aber höchstwahrscheinlich wird der Atheist sowieso nicht zuhören wollen. Er bevorzugt dem bösen Weg versklavt zu bleiben, um glücklich zu sein...

Loukia
Beiträge: 982
Registriert: 17.12.2008, 01:34
Skype: moonbeam-icecream

Re: "Haben alle Religionen den selben Gott?"

Beitrag von Loukia » 02.04.2011, 18:52

Ich danke dir unendlich Nassos!!!!!!!!!!!!
Ἡ χάρις τοῦ Κυρίου Ἰησοῦ Χριστοῦ μεθ' ὑμῶν. 1. Korinther 16,23

holzi
Beiträge: 1291
Registriert: 17.12.2008, 08:29
Religionszugehörigkeit: röm. katholisch
Wohnort: Regensburg

Re: "Haben alle Religionen den selben Gott?"

Beitrag von holzi » 02.04.2011, 20:06

Warum gibt's hier keinen "Gefällt mir!"-Button? Nassos' Beitrag braucht so einen! :up:
Das Christentum nimmt den Menschen, wie er ist, und macht ihn zu dem, was er sein soll. (Adolph Kolping 1813-1865)

Benutzeravatar
Igor
Hypodiakon
Beiträge: 2032
Registriert: 15.01.2010, 21:02
Religionszugehörigkeit: (russisch-)orthodox
Wohnort: Nordrhein-Westfalen
Kontaktdaten:

Re: "Haben alle Religionen den selben Gott?"

Beitrag von Igor » 02.04.2011, 20:47

holzi hat geschrieben:Warum gibt's hier keinen "Gefällt mir!"-Button? Nassos' Beitrag braucht so einen! :up:
Vielleicht diesen hier:

:guterbeitrag:

Danke, Nassos!
Bild
Als der Höchste hernieder fuhr, verwirrte Er die Sprachen, zerteilte Er die Völker, nun, da Er Feuerzungen ausgeteilt, ruft Er alle zur Einheit: Einmütig preisen wir deshalb den Heiligen Geist. (Pfingstkondakion im 8. Ton)

Nassos
Beiträge: 4444
Registriert: 18.12.2008, 21:43

Re: "Haben alle Religionen den selben Gott?"

Beitrag von Nassos » 02.04.2011, 21:14

Ähm, Leute, das ist nicht auf meinem Kraut gewachsen, sondern ich habe das - genau wie die Worte des Altvaters an den Atheisten - auf oodegr gefunden.
Dort wird auch das Thema Spaghettimonster behandelt.

Ich habs lediglich übersetzt...

ElvisVrinic
Beiträge: 707
Registriert: 29.12.2009, 22:16
Religionszugehörigkeit: Serbisch-Orthodox
Wohnort: Lindau (Bodensee)

Re: "Haben alle Religionen den selben Gott?"

Beitrag von ElvisVrinic » 03.04.2011, 11:13

was isn a spaghettimonster?? :nerd:

@ elisa:

ich wollts einfach nochmal sagen :P

gruß

Elvis
Am Anfang war das Wort und das Wort war bei GOTT und GOTT war das Wort. Dieses war im Anfang bei GOTT. Alles ist durch es geworden, und ohne es ist nichts Geworden. Was geworden ist - in IHM war das Leben, und das Leben war das Licht des Menschen und das Licht scheint in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht ergriffen (begriffen, erfasst). (EVANGELIUM nach Johannes)

Ehre Sei dem Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
Jetzt und immerdar und in alle ewigkeit. Amen

IC XC
NI KA

holzi
Beiträge: 1291
Registriert: 17.12.2008, 08:29
Religionszugehörigkeit: röm. katholisch
Wohnort: Regensburg

Re: "Haben alle Religionen den selben Gott?"

Beitrag von holzi » 03.04.2011, 16:21

ElvisVrinic hat geschrieben:was isn a spaghettimonster?? :nerd:
http://de.wikipedia.org/wiki/Fliegendes ... ttimonster
Das Christentum nimmt den Menschen, wie er ist, und macht ihn zu dem, was er sein soll. (Adolph Kolping 1813-1865)

Antworten