Ursprung des Islams - Kurzfassung

Forumsregeln
Forumsregeln Impressum
Milo
Beiträge: 966
Registriert: 19.06.2009, 23:00
Wohnort: Stuttgart

Ursprung des Islams - Kurzfassung

Beitragvon Milo » 26.07.2006, 12:38

Allgemein

Der Islam sieht sich als Erneuerer der abrahmitischen Religion, welche Juden und Christen verfälscht haben sollen. Ursprünglich entsteht der Islam nur auf arabischem Gebiet. Dort hat er die zerstrittenen Stämme vereint und wird dann schließlich zur neuen monotheistischen Weltreligion.

Zeit vor dem Mohammed

Die arabische Religion zuvor war ausgesprochen polytheistisch und stark beeinflusst von Kulten wie Baal, Mithra, Demeter, dann durch die neoplatonische Philosophie und schließlich auch durch Judentum und Christentum selbst. Unter den vielen Göttern war Allah ein herausragender Gott, das höchste Wesen. Da sein Götzenbild in der Stadt Kaba aufgestellt war, nannte man ihn auch ?Herr Kabas?. Dieser war vor der Islamentstehung bekannt. Dafür spricht der alte Name Abdullah, was bedeutet abd ? allah, d.h Diener Gottes. Stark verbreitet war auch der Kult des Fetischismus und Sabeismus.
Eines der bekanntesten davon war der ?schwarze Stein? in Mekka. Legende besagt das dieser Stein direkt vom Himmel viel, was wahrscheinlich auch stimmt, allerdings als größerer Meteor. Jeder Fetisch - Stein hatte seine Wächter. In Mekka war das der Familienstamm ?Quraisch? in dem später Mohammed geboren wird.
Schon sehr früh haben christliche Einsiedlermönche berichtet über den arabischen Sabeismus. Hl. Nil Sinait (V Jhd.) schrieb: die Araber vergötterten den Morgenstern. Hl. Isaak Syrier (VII Jhd.) berichtete: wilder Araber opferten Kinder dem Morgenstern den sie ?al uzza? nannten, was bedeutet ?Königin des Himmels?.
Zu dem existierte der Glaube an Dschin (Geisterwesen), welche Menschen in Zauberei einweisen. Daher finden sich später im Koran (z.B. Sure 113) Gegenformeln gegen diese Dschin Sie konnten den Menschen auch so beeinflussen das er durch sie zur Kenntnis besonderen Wissens gelang.

Mohammed ? Gründer des Islams

Die religiöse Reformation in arabischen Ländern war unumgänglich. Wissensquellen über die Person Mohammeds sind der Koran und islamische Überlieferung. Bekannt sind dessen Biographen, Ibn Isaak und Ibn Sand. Mohammed wurde 570. n.Ch. mit dem Namen Abu Kasem Ibn Abdalah, in Mekka geboren. Den Namen Mohammed gab er sich selbst, was bedeutet wie "Verherrlichter", "Gepriesener". Mit 6 Jahren blieb er schon ohne Vater und Mutter.
Als er erwachsen wurde, trat er in den Dienst bei der reichen 40-jährigen Witwe Kadidtscha. Mit seinen 25 Jahren heiratet er sie. Aus der Ehe gehen 6 Kinder hervor, wobei die jüngste die Tochter Fatima ist. Mit 30 Jahren beginnt er seine religiöse Krise zu durchleben. Er zieht sich immer öfter zum Alleinsein auf den Berg Hir zurück.
Mit etwa 40 Jahren hat er ein starkes Erlebnis das sein Leben verändern wird. Während dem Gebet fiel er in Schlaf (Trance) und dabei soll ihm sich der Erzengel Gabriel offenbart haben. Er forderte Mohammed auf zu lesen von dem Schriftstück was er ihm zeigte. Als Mohammed es ablehnte, würgte ihn der Engel so lang das er fast daran erlag. Das geschah wohl drei Mal. Als er zu sich kam, d.h. erwachte, ging Mohammed aus der Höhle in der das geschah. Beim entfernen hörte er eine Stimme aus ihr rufen: ?Oh Mohammed, du bist gesandter Allahs, und ich aber bin Gabriel?. Solche Offenbarungen erlebte er wiederholt noch später. Begleitet von Schweißausbrüchen und Röcheln fiel er dabei benommen zu Boden (Epilepsie?).
Mohammed zweifelte an sich selbst ob er wohl besessen sei vom unreinen Geist, aber seine Kadidtscha stärkte und überzeugte ihn, dass er unter Gottes Gnade stünde! Sie ist szs. die Erste die an ihn als den Gottgesandten glaubt.
Seine Verkündung begann Mohammed in Mekka, aber er hatte dort nur wenig Anhänger und vor allem großen Widerstand. Erste Muslime waren : seine Frau Kadidtscha, sein Neffe Ali, ?Ashabi?, sein bester Freund Abu Bekir und Zayd ? sein Adaptivsohn der einst sein Sklave war und von welchem er ?auf Befehl Allahs? die Frau Aisha für sein Harem wegnimmt.
Heidnische Araber verfolgten die Muslime. Die einen flohen nach Abessinien und andere zusammen mit Mohammed nach Jatrib (später Medina genannt).
Ab diesem Moment beginnt die islamische Zeitrechnung, dh. 622 n. Ch. In Medina selbst findet Mohammed mehr Anhänger seiner Verkündung. Hier zeigt er auch seine politischen Fähigkeiten. Erst setzt er auf demokratische Verhältnisse ? Gleichberechtigung aller zusammenlebender Heiden, Juden und Moslems. Religiöse Pflichten wie Gebet, Fasten, Spende, usw. werden für Moslems klar definiert.
Von Mekka aus verbreitete sich der Islam über ganz Arabien. Es gab viele Feinde (heidnische Stämme) die ihn angriffen. Da der Koran ausdrücklich zu Kampf aufruft und der Mensch so seine Seeligkeit erreichen kann (entgegengesetzt der Jesu Bergpredigt), gab es viele moslemische Krieger die bereit waren zu sterben. Das Plündern stärkte gleichzeitig die materielle Situation der Anhänger. Mohammed erklärt: es soll solange gegen ?Ungläubige? gekämpft werden, bis nicht allein der eine Gottesdienst, der eine Gott übrig bleibt! Er selbst nimmt sogar Teil an der berühmten Schlacht bei Badrah (624). Nach diesem Sieg wird jetzt auch (sogar brutal) gegen Juden vorgegangen. Manche jüdische Witwen werden in Mohammeds Harem untergebracht. Seinen Hass gegen die Juden zeigt er auch in der Form, dass er beim Gebet das Ausrichten auf Jerusalem verbietet, stattdessen solle man sich nach Mekka hin richten.
Etwa um 630 wird Mekka schließlich kriegerisch erobert, was er zu Beginn durch das Predigen nicht schaffte! Allen seinen Gegnern die dabei freiwillig den Islam annahmen, hat Mohammed vergeben.
Im Jahre 632 stirbt Mohammed nach kurzer Krankheit in den Armen der jungen Aisha, seiner unter den Andern liebsten Frau.


Literaturquelle:
Prof. Dr. Lazar Milin
Apologetik - wissenschaftliche Rechtfertigung der Religion (BandII)


Übersetzung und Zusammenfassung:
M.Bilbija

Walter
Beiträge: 443
Registriert: 01.06.2006, 18:53

JESUS IM KORAN

Beitragvon Walter » 26.07.2006, 16:40

Lieber Milo,

hab Dank für diese historische Darstellung.
Mit etwa 40 Jahren hat er ein starkes Erlebnis das sein Leben verändern wird. Während dem Gebet fiel er in Schlaf (Trance) und dabei soll ihm sich der Erzengel Gabriel offenbart haben. Er forderte Mohammed auf zu lesen von dem Schriftstück was er ihm zeigte. Als Mohammed es ablehnte, würgte ihn der Engel so lang das er fast daran erlag. Das geschah wohl drei Mal.
Ergänzend zu dieser "Legende" möchte ich noch hinzufügen, wie man sich die Koran-Entstehung aus christlicher Sicht vorzustellen hat:


Um das Jahr 600, also als Mohammed 30 Jahre alt war, gab es noch keine arabische Bibel und Mohammed konnte sowieso nicht lesen (deshalb musste ihm der Engel die Suren reinwürgen). Er wurde von dem Eingottglauben der Juden und Christen überzeugt und versuchte, nachdem er die beschriebenen Offenbarungen durch den Engel gehabt hatte, die Einwohner seiner Heimatstadt Mekka zu diesem Glauben zu führen.

Arabien hatte niemals zum Römischen Reich gehört und stand somit auch nicht unter dem direkten Einfluss der übrigen, im Römischen Reich gewachsenen Christenheit. Die arabischen Christen stritten sich noch darüber, ob Jesus ein Mensch oder ein Gott gewesen sei, wobei die meisten Jesus als Gott anerkannten. Deshalb wurde Maria als "Mutter Gottes" hoch verehrt. Für Mohammed erschien die Dreifaltigkeit, an die die Christen glaubten, daher als Gott Vater, seine Frau Maria und sein Sohn Jesus. Das war für ihn Rückfall in die Vielgötterei der alten arabischen Stammesreligionen, die er ja gerade bekämpfte. Deshalb entschied er sich in dem von ihm in Arabien vorgefundenen innerchristlichen Streit über die Natur Jesu dafür, in Jesus zwar den höchsten Propheten Gottes vor ihm, Mohammed selbst, zu sehen, aber nicht "Gottes Sohn".

So viel er aus den Erzählungen, die im Volk über Jesus umliefen, übernehmen konnte, fügte er in den Koran ein. Dabei konnte er, da er keine Bibel hatte, nicht unterscheiden, welche davon in der christlichen Bibel standen, und welche nicht. Wir finden deshalb biblische und außerbiblische Jesus-Erzählungen in eher zufälliger Reihenfolge und Mischung, die aber alle von Jesus als einen großen Propheten ausgehen. Der Kreuzestod Jesu fehlt. Er würde die Ehre Gottes antasten.


(Nach einem Vortragsskript zum Thema "JESUS IM KORAN" von Pfr.i.R. M*, Experte für mittelöstliches Christentum)




Es also ist wichtig, auch den Muslimen selbst klar zu machen, dass ihre Religion aus einem falsch verstandenen Christentum heraus entstanden ist und nicht gegen dieses!
Christen können auf den Islam nur im Geiste Jesu antworten. Für Jesus waren auch seine Gegner immer von Gott geliebte Menschen und blieben es in jeder Situation, was sich bis in den täglichen Umgang, aber auch im deutlichen Zeugnis für den Gott der Bibel [...] äußern muss.
Gruß
Walter
γενηθήτω το θέλημά σου·

Leo2
Beiträge: 103
Registriert: 08.02.2013, 18:30
Religionszugehörigkeit: katholisch

Re: Ursprung des Islams - Kurzfassung

Beitragvon Leo2 » 24.05.2014, 07:16

Die Iraner werden sich daran erinnern ,das sie durch die arabische Invasion Moslems wurden!
Vom Koran zur Bibel: Iranerin spricht über ihren Glauben

http://www.politikforen.net/showthread. ... hristin%29

ab und zu gibt es ja auch noch schöne Meldungen.

zum Koran habe ich noch diese Seite gefunden:

Die Wahrheit über den Koran
http://die-koranluege.jimdo.com/

auch sehr interessant.
gruss, Leo2

Leo2
Beiträge: 103
Registriert: 08.02.2013, 18:30
Religionszugehörigkeit: katholisch

Re: Ursprung des Islams - Kurzfassung

Beitragvon Leo2 » 28.06.2014, 08:50

fürchterliches Christen - Schlachten im Irak durch muslimische Terroristen:

„An alle: Es fehlt an Gebet! Heutzutage werden alle Christen des Irak massakriert. Dies ist ein Aufruf eines Convent im Irak mit der Bitte, dass alle Christen der Welt für sie beten für den Moment, wo sie exekutiert werden.

In diesem Moment erreicht uns die nächste Horrormeldung eines Mönches aus Mossoul, dass die Islamisten dort alle Nicht-Islamisten abschlachten, Kinder, Frauen, Männer, einfach alle in den Häusern, auf den Straßen und lassen die Leichen einfach liegen! Sie haben bereits verschiedene Convente „eingenommen“ und gerade in diesem Augenblick stürmen sie weitere! Die Flüchtlinge wollen nach Kurdistan, doch die Kurden lassen sie nicht durch! Sie haben weder Essen noch zu trinken! In den Moscheen schreien sie „Allah akbar, es lebe der islamische Staat:“....

Wir Christen dürfen nicht länger schweigen!
Schreit diese Verbrechen laut in die Welt!

http://www.kath-zdw.ch/
:( :( :(

Drea
Beiträge: 30
Registriert: 05.07.2012, 17:31
Religionszugehörigkeit: katholisch

Re: Ursprung des Islams - Kurzfassung

Beitragvon Drea » 28.12.2014, 00:11

@Leo, ist ja nun schon älter, dieser Strang. Aber das Gebetsanliegen für unsere Geschwister dort ist leider immer noch brandaktuell.
Sie sitzten in Flüchlingslagern fest, mit zu wenig essen, zu wenig trinken, und viel zu wenig Wärme. Es macht mich so wütend, traurig, hilflos, alles zusammen. Und ich kann nix tun. Außer beten. Bitte, lasst uns beten. Paulus sagt, wir seien ein Leib. Wir Christen. Aber große Teile von unserem Leib leiden. Hungern, frieren, haben Angst, trauern um geliebte Angehörige. Und egal welche christliche Hilfsorganisation man da liest, alle schildern, diese Menschen bitten um unser Gebet.

Liebe Grüße,
Andrea

helferlein80
Beiträge: 1
Registriert: 11.01.2015, 13:10
Religionszugehörigkeit: frei evangelisch

Re: Ursprung des Islams - Kurzfassung

Beitragvon helferlein80 » 12.01.2015, 09:23

Die Iraner werden sich daran erinnern ,das sie durch die arabische Invasion Moslems wurden!
Vom Koran zur Bibel: Iranerin spricht über ihren Glauben

http://www.politikforen.net/showthread. ... hristin%29

ab und zu gibt es ja auch noch schöne Meldungen.

zum Koran habe ich noch diese Seite gefunden:

Die Wahrheit über den Koran
http://die-koranluege.jimdo.com/

auch sehr interessant.
gruss, Leo2

Die Seite http://die-koranluege.jimdo.com wurde von Jimdo ohne Vorwarnung und Grund gesperrt. Wie es aussieht hatte diese Seite zu viele Besucher und immer mehr Anhänger gefunden. Am Tag waren es bis zu 200 Besucher. Aber es gibt mittlerweile 2 neue Internetseiten dafür, die genauso sind und genau das gleiche drin steht:

http://die-koranluege.de.tl/
http://die-koranluege.webnode.com/

Nikolaj
Beiträge: 461
Registriert: 08.03.2011, 09:17
Religionszugehörigkeit: russisch-orthodox
Wohnort: Trier

Re: Ursprung des Islams - Kurzfassung

Beitragvon Nikolaj » 13.01.2015, 10:48

Habe mal kurz den Link zur Webseite "Die Koranlüge" durchgeblättert. Aber, habe mal direkt zwei Anmerkungen dazu.

1. Ob Allah und der Gott der Bibel der gleiche Gott sind: Die arabischen Christen nennen Gott auch Allah. Ohne auf den Ursprung des Namens "Allah" einzugehen, meinen die Muslime auch den einzigen wahren Gott, Schöpfer des Himmels und der Erde, der sich durch alle biblischen Propheten offenbart hat. Wir sind uns ja einig, dass die Juden an den selben Gott wie Christen glauben, aber auch die Juden, wie die Moslems glauben nicht an die Dreiheit Gottes. Nach christlicher Sichtweise, sind die Gottesvorstellungen beider - Moslems und Juden - nicht komplett "vollständig".

2. Der erste schriftliche Koran, 200 Jahre nach Mohammed: Selbst die Bücher Mose sind viele Jahre nach seinem Tod aufgeschrieben worden, und dazu noch aus 4 verschiedenen mündlichen (vielleicht auch teilweise schriftlichen) Überlieferungen zusammengesetzt. Und beim Brief an die Hebräer (um ein neutestamentliches Buch zu nehmen) ist es nicht eindeutig, wer der Autor ist - auch wenn die Tradition es als einen Brief des heiligen Apostels Paulus akzeptiert. Trotzdem erkennen wir diese Bücher als von Gott inspirierte Schriften an. Für die Kirchenväter, war es wichtig, zu sehen, ob der Inhalt von Gott inspiriert ist, also dem Geist der Kirche entsprach. Der Autor war zweitrangig.

Also, ich glaube, dass die Webseite in einigen Punkten nicht ganz richtig argumentiert. Die Sache sitzt weit tiefer. Das Problem ist immer die Auslegung des Buches, auch aus der Bibel könnte man vieles heranziehen um Unrecht zu rechtfertigen. Hat ja im Mittelalter lange und gut funktioniert. Somit ergibt sich eben auch, dass manche Muslime den Koran als ein Buch des Friedens sehen und andere die selben Verse zur Rechtfertigung von Krieg heranziehen.

Gruß
Nikolaj


Zurück zu „Verhältnis zu anderen Konfessionen“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast