Christlich-orthodoxes Informationszentrum e.V.

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holzi
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Re: Christlich-orthodoxes Informationszentrum e.V.

Beitragvon holzi » 27.01.2017, 19:48

Priester Alexej hat geschrieben:Lief es früher auch mit phpbb ?
Ja, aber mit einem schon recht betagten 3.0.5 und etlichen Mods und einem recht eigenen Style. Bis ich das Zeug dann aus der Datenbank rausgepopelt bekommen habe...
Gerade eben läuft bei mir die DB-Konvertierung auf 3.1.10 und dann probiere ich noch, ob auch 3.2.0 schon sauber laufen würde.
Bis Robert einen neuen Style gefunden hat, wird der Kreuzgang dem Orthodoxen Forum optisch recht ähnlich sein. :mrgreen:
Was läuft hier für eine Version drunter?
Das Christentum nimmt den Menschen, wie er ist, und macht ihn zu dem, was er sein soll. (Adolph Kolping 1813-1865)

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Re: Christlich-orthodoxes Informationszentrum e.V.

Beitragvon Priester Alexej » 27.01.2017, 21:35

Zur Zeit 3.1.6.
Es ist aber eine Migration von einer 1.x Version !!! :lol:
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holzi
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Re: Christlich-orthodoxes Informationszentrum e.V.

Beitragvon holzi » 27.01.2017, 22:35

Priester Alexej hat geschrieben:Zur Zeit 3.1.6.
Es ist aber eine Migration von einer 1.x Version !!! :lol:

Respekt! Aber wenn keine Mods (für phpBB-Laien: Modifikationen) drin waren, dann müsste das Update ja einigermaßen glat gelaufen sein. Der Robert hat bereits den Tag verflucht, wo er Mods in 3.0 eingebaut hat. Die haben etliche Male beim Updateversuch die DB zerschossen und deshalb war die Software ewig auf einem alten Stand.
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Re: Christlich-orthodoxes Informationszentrum e.V.

Beitragvon holzi » 28.01.2017, 15:33

Wollte nur kurz Bescheid geben, der Kreuzgang ist wieder am Netz!
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Re: Christlich-orthodoxes Informationszentrum e.V.

Beitragvon MariaSPb » 29.01.2017, 19:53

Grüß Gott!
Ich fühle mich nicht frei eine Nachricht zu hinterlassen, da ich fürchte eine Forumregel zu missachten. Meine Verzweifelung wurde immer größer, so habe ich nach einem orthodoxen deutsch-sprachigen Forum gesucht. Schon lange fühle ich mich von der Welt getrennt. Ich will mich ganz der orthodoxen Glaube widmen. Die letzten zwei Jahre lebe ich in stetiger Verzweifelung. Schon lange sehe ich alles nur in dunklen Farben. Vielleicht hatte das Sprichwort(поговорка) : ( Надо надеяться на лучшее, но быть готовым к худшему) Hier eine Übersetzung : ( Einer sollte auf das Beste hoffen, aber auf das Schlechteste vorbereitet sein) eine schlechte Wirkung auf mich. Wenn man dem Rat folgt, beginnt man überall nach schlechtem zu suchen, um keine schwere Enttäuschung zu erleben. So heißt es. Aber so leidet man schon im Voraus. Und es widerspricht dem Satz ( Lebet wie Vögel im Himmel.), oder? Ich habe Angst das Gefühl der innerlichen Ruhe und Liebe ( nicht in dem Sinn, in dem man die meist verwendet.) zu verlieren. Denn das ist das echte Glück und Freude. Es gibt auch ein größeres Glück bestimmt. Früher habe ich mir viele Filme angeschaut. Zumeist um innerliche Verzweifelung zu täuben. Jetzt finde ich das die Freude, die ich dran gehabt habe, ein verzweifelter Versuch war der Wirklichkeit zu entkommen. Meine Situation sieht auswegslos aus, aber vielleicht nur dann, wenn ich der Verzweifelung verfalle. Meine Eltern unterstützen mich zwar immer, teilen aber mit mir dieselbe Begeisterung für mein Zweck nicht, und wissen nicht mehr als ich. Oft beginne ich dran zu zweifeln, ob es wirklich ein guter Zweck ist, missionerische Tätigkeit auszuführen. Ehrlich, ich habe das Gefühl, dass wenn ich das Wort (missionerisch) aussprechen würde, würden alle lachen bis ihnen die Lungeon schmerzten. Wie verliere ich das Gefühl der innerlichen Ruhe nicht? Ich hoffe, dass ich nicht zuviel geschrieben habe. Und danke für die Hilfe.

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Re: Christlich-orthodoxes Informationszentrum e.V.

Beitragvon Priester Alexej » 29.01.2017, 22:27

Vielleicht hilft das weiter, vom Hl. Nil vom Sinai:

5. Über die Trauer
Kapitel 11
Der traurige Mönch kennt keine geistliche Freude. Die Trauer ist Verzagtheit der Seele und kann von sündigen Gedanken kommen. Die Gereiztheit ist der Wunsch nach Rache und der Misserfolg bei der Rache bringt Trauer hervor. Die Trauer ist wie der Rachen des Löwen und frisst den Traurigen leicht auf. Die Trauer ist wie ein Wurm im Herzen und verzehrt die Mutter, die ihn geboren. Die Mutter quält sich, wenn sie das Kind gebiert, hat sie aber geboren, wird sie von den Qualen befreit. Wenn aber Trauer geboren wird, bringt sie großen Schmerz hervor, und wenn sie geboren wurde, fügt sie große Krankheit zu. Ein trauriger Mönch fühlt keine geistliche Freude, wie ein Fiebriger nicht den Geschmack des Honigs schmeckt. Ein trauriger Mönch kann seinen Verstand nicht zur Schau bewegen und wird niemals ein reines Gebet emporbringen, weil die Trauer allem Guten ein Hindernis ist. Beinfesseln sind einer raschen Reise ein Hindernis, und die Trauer – ein Hindernis der Schau. Die Barbaren fesseln einen Gefangenen mit Metall, den Gefangenen von Leidenschaften fesselt die Trauer. Die Trauer wird nicht stärker, wenn es keine anderen Leidenschaften gibt, wie auch Fesseln nicht fesseln, wenn es keine Kerkermeister gibt. Wer von der Trauer gefesselt ist, ist von Leidenschaften besiegt und trägt diese Fesseln als Entlarvung seiner Niederlage. Denn die Trauer kann die Folge eines Misserfolgs bei einer fleischlichen Begierde sein, die Begierde wird aber mit jeder Leidenschaft verbunden. Wer die Begierde besiegt hat, hat auch die Leidenschaft besiegt, wer aber die Leidenschaften besiegt hat, wird auch von der Trauer nicht überkommen. Der Enthaltsame trauert nicht, dass die Speisen misslungen sind, und der Keusche, dass er nicht zur geplanten Ausschweifung gekommen ist, und der Zornlose, dass er sich nicht rächen konnte, und der Demütige, dass er der menschlichen Ehrenerweisung bar ist, und der nicht Habsüchtige, dass er einen Verlust erlitten hat. Sie haben den Wunsch nach all dem mit Kraft von sich gewiesen, denn wie einen Gepanzerten kein Pfeil durchdringt, so wird auch ein Leidenschaftsloser nicht von der Trauer verwundet.
Kapitel 12
Einem Krieger bereitet der Schild Sicherheit, und einer Stadt die Mauer, aber mehr als Schild und Mauer schütz die Leidenschaftslosigkeit den Mönch. Denn der Schild wird von einem Pfeil im tödlichen Anflug durchbohrt, und eine Mauer von vielen Feinden zerstört, die Leidenschaftslosigkeit wird aber nicht von der Trauer durchdrungen. Wer über die Leidenschaften Herr wurde, hat auch die Trauer besiegt, wer aber von der fleischlichen Lust besiegt ist, wird auch ihrer Fesseln nicht entfliehen. Wer oft von der Trauer geplagt wird und sich Leidenschaftslosigkeit zuschreibt, ist wie ein Kranker, der sich gesund gibt. Wie der Kranke an seiner Gesichtsfarbe zu erkennen ist, so entlarvt auch den Leidenschaftlichen die Trauer. Wer die Welt liebt, wird viel Trauer empfinden. Wer sich aber nicht darum kümmert, was in der Welt ist, wird immer fröhlich sein. Der Habsüchtige, der einen Verlust erlitten hat, wird schwer trauern, wer aber Geld vernachlässigt, wird ohne Trauer sein. Der Ruhmliebende wird traurig, wenn er Ehrlosigkeit ertragen muss, ein Demütiger aber nimmt diese wie eine Schwester auf. Ein Schmelzofen reinigt minderwertiges Silber, und die Trauer nach Gott ein Herz, das in Sünden versunken ist. Die weltliche Trauer verringert den Verstand und schwächt den schauenden Geist. In die Tiefe des Wassers dringt kein Sonnenlicht durch, und das trauernde Herz wird nicht von dem Licht der Schau erleuchtet. Jedem Menschen ist der Sonnenaufgang genehm, aber auch von diesem wird die traurige Seele nicht erfreut. Die Gelbsucht nimmt einem Menschen den Geschmackssinn, die Trauer nimmt der Seele die Gefühle. Wer aber die weltlichen Vergnügungen vernachlässigt, wird nicht von traurigen Gedanken geplagt.
6. Über die Verzagtheit
Kapitel 13
Die Verzagtheit ist eine Erschöpfung der Seele. Eine erschöpfte Seele hat aber nicht das, was für sie natürlich ist und verträgt die Versuchungen nicht tapfer. Was Nahrung für einen gesunden Leib ist, sind Versuchungen für eine tapfere Seele, sie stärken ihre Festigkeit. Eine wasserlose Wolke wird vom Wind weggeweht (vgl. Jud 1, 12), und ein geduldloser Verstand vom Geist der Verzagtheit. Wie der Frühlingstau der Feldfrucht zum Wachstum verhilft, so hebt ein geistliches Wort den Zustand der Seele empor. Der Geist der Verzagtheit treibt den Mönch aus seinem Haus hinaus, wer aber die Geduld hat, wird immer in Schweigen verweilen. Der Verzagte stellt den Krankenbesuch als Vorwand um rauszugehen, in Wirklichkeit will er sein Vorhaben befriedigen. Ein Mönch im Verzagen ist schnell zu Diensten, und stellt die Befriedigung sich selbst zum Gebot. Ein leichter Wind neigt eine schwache Pflanze, und der Gedanke über Reisen zieht den Verzagten mit sich. Wie ein Baum, der starke Wurzeln gefasst hat, nicht durch den Wind geneigt wird, so wird auch das Verzagen nicht eine stark gewordene Seele neigen. Eine Pflanze, die von Ort zu Ort verpflanzt wird, bringt keine Frucht, und ein umherschweifender Mönch bringt keine Frucht der Tugend. Der Kranke gibt sich nicht mit einer Speise zufrieden, und der verzagte Mönch – nicht mit einer Beschäftigung. Dem Lüsternen reicht nicht eine Frau, und dem verzagten Mönch nicht eine Klausur.
Kapitel 14
Die Augen des Verzagten sind ständig auf die Tür gerichtet, und in seinen Gedanken träumt er von Besuchern. Knarrt die Tür – springt er hoch; glaubt er eine Stimme gehört zu haben – schaut er aus dem Fenster hinaus. Wer der Verzagtheit anheimgefallen ist, gähnt oft beim Lesen und wird bald müde. Er reibt sein Gesicht, streckt die Arme, wendet die Augen vom Buch ab und schaut angespannt auf die Wand. Wenn er seine Aufmerksamkeit wieder auf das Buch richtet, liest er ein wenig, wendet die Seiten, betrachtet neugierig die Wortenden, zählt die Seiten, und zum Schluss faltet er das Buch zusammen, legt es unter seinen Kopf und schläft mit einem nicht all zu tiefen Schlaf ein, denn der Hunger bringt schon seine Seele auf und zwingt ihn, sich um sich selbst zu sorgen. Der verzagte Mönch ist faul zum Gebet und spricht manchmal die Gebete nicht aus. Wie ein Kranker nicht mit schwerer Arbeit fertig wird, so wird auch ein Verzagter nicht ein gottgefälliges Werk fleißig verrichten: entweder sind seine körperlichen Kräfte geschwächt, oder die seelischen. Die Verzagtheit wird mit Beständigkeit geheilt, mit der Verrichtung eines jeden Werkes mit aller Aufmerksamkeit und Gottesfurcht. Finde bei jedem Werk dein Maß und lass nicht eher von diesem ab, bis du vollendet hast, was du dir vorgenommen. Bete ebenfalls mit Verstand und inständig, und der Geist der Verzagtheit wird vor dir fliehen.
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Re: Christlich-orthodoxes Informationszentrum e.V.

Beitragvon MariaSPb » 30.01.2017, 21:59

Vielen Dank, Vater Alexej! Ich finde das sehr interessant und hilfreich. Danke für die Hilfe, denn die brauche ich. Sehr lange hatte ich das Gefühl meine Seele wäre ganz trocken. Und nicht mal die besten Ereignisse halfen mir : Reisen u.s.w. Denn es war tiefe seelische Erschöpfung. Aber, als ich auf einen orthodoxen Gesang in der deutschen Sprache stieß, ist mir leichter geworden . Es war der 141 Psalm. Gesänge in der deutschen Sprache verstehe ich schlecht, und den Text konnte ich nirgends finden. Ich habe es zwar in der russischen Sprache gefunden, möchte aber die deutsche Übersetzung kennen. Und vielleicht könnten Sie mir einen Hinweis geben, wo ich auch andere Gebete finden kann? Mein deutsches Gebetbuch ist klein. Dort gibt es nicht mal den 90 Psalm. Und vielleicht könnten Sie mir auch ein paar Hinweise geben, wo ich Gebete in den folgenden Sprachen finden kann: Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Polnisch? Und auch Gebete in vielen anderen Sprachen möchte ich gerne sehen, aber die werde ich überhaupt nicht verstehen. Aber vor allem möchte ich den 90 und 141 Psalm kennen.
Zuletzt geändert von MariaSPb am 30.01.2017, 22:45, insgesamt 4-mal geändert.

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Re: Christlich-orthodoxes Informationszentrum e.V.

Beitragvon holzi » 30.01.2017, 22:11

In der portugiesischen Sprache wäre http://ecclesia.com.br/ sehr hilfreich, insbesondere, was Gebete betrifft, der Bereich http://ecclesia.com.br/biblioteca/espiritualidade/
Die Seiten werden von der Griechischen Erzdiözese Buenos Aires und Südamerika des ökumenischen Patriarchates betreut.
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Re: Christlich-orthodoxes Informationszentrum e.V.

Beitragvon Igor » 31.01.2017, 20:41

Einige Informationen über Gebetbücher in deutscher Sprache sind auch in unserer :arrow: FAQ (ЧаВо = Часто задаваемые вопросы) zu finden.
Bild
Als der Höchste hernieder fuhr, verwirrte Er die Sprachen, zerteilte Er die Völker, nun, da Er Feuerzungen ausgeteilt, ruft Er alle zur Einheit: Einmütig preisen wir deshalb den Heiligen Geist. (Pfingstkondakion im 8. Ton)

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Re: Christlich-orthodoxes Informationszentrum e.V.

Beitragvon MariaSPb » 03.02.2017, 18:49

Danke für die Hilfe! Nur eine kleine Anmerkung, ich habe in der Bibliothek dieses Forums ein Gebetbuch gesehen( schwarz mit goldenen Buchstaben), das genau wie das meine aussieht. Und in meinem Gebetbuch in dem Gebet Glaubensbekenntnis ist folgendes geschrieben: und an die eine heilige katholische und apostolische Kirche.) Und auch in Eurer Bibliothek ist das selbe geschrieben.

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Re: Christlich-orthodoxes Informationszentrum e.V.

Beitragvon Thuja » 03.02.2017, 19:38

Liebe Maria,

dieses Thema hatten wir schon öfter, Du kannst auch die Suche bemühen... es geht hierbei nicht um die römisch-katholische Kirche!
Sondern das griech. Wort für "katholisch" wird hier in seiner komplexen Bedeutung von "allumfassend" gebraucht, da hat die Übersetzungskommission sich auch schon kräftig die Zähne dran ausgebissen... und all die Bedeutungen des original griechischen Wortes lassen sich nicht so ins Deutsche bringen, ohne dass etwas "fehlt", deshalb wurde das "katholisch" als Fremdwort belassen.

Liebe Grüße
Thuja
Господи помилуй мя!

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Re: Christlich-orthodoxes Informationszentrum e.V.

Beitragvon Nassos » 29.04.2017, 21:18

Genau, und das gilt genaso auch für das Wort "orthodox". Darf genauso verwendet werden, wo es als Wort sinn macht (orthoxe Juden, ...)

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Re: Christlich-orthodoxes Informationszentrum e.V.

Beitragvon Tarnawski » 26.05.2017, 20:22

Ich wünsche mir eine Akafistensammlung auf Deutsch. Im Kloster in Pocaev (vater Hiob von Pocaev)gibt es Sie auf Russisch. Wir fahren dort jedes Jahr zu seinem Heiligentag

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Re: Christlich-orthodoxes Informationszentrum e.V.

Beitragvon Igor » 28.05.2017, 07:07

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