Neues aus dem Patriarchat von Antiochia

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Elias
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Neues aus dem Patriarchat von Antiochia

Beitragvon Elias » 13.08.2011, 05:44

Bischofsweihe von Dr. Hanna Haikal

Am 6. August 2011 wurde der Pfarrer unserer Gemeinde in Berlin,
Archimandrit Dr. Hanna Haikal zum Weihbischof geweiht.
Die Weihe fand im Libanon im Balamand-Kloster statt.

Wir sagen dem neuen Bischof: Axios (Würdig).


http://www.rum-orthodox.de/index.php?op ... 4&Itemid=1

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Alexa
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Re: Neues aus dem Patriarchat von Antiochia

Beitragvon Alexa » 13.08.2011, 08:52

Vrednic este - Axios !

Nassos
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Re: Neues aus dem Patriarchat von Antiochia

Beitragvon Nassos » 13.08.2011, 13:29

Άξιος!

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Elias
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Re: Neues aus dem Patriarchat von Antiochia

Beitragvon Elias » 21.08.2011, 20:11

06.08.2011

Bischofweihe seiner Exzellenz Hanna (Haikal) im patriarchalen Kloster der Herrin von Balamand

Ein großes Festival in Balamand

Am Verklärungsfesttag des Heilands konnte das patriarchale Kloster in Balamand die Bedeutung des Bischofsamtes in seiner Schönheit und seiner vollen Pracht erleben.
Am 06.08.2011, hat seine Seligkeit, Patriarch Ignatius IV, seinen Hochwürdigen, den Archimandriten Hanna Haikal, zum Weihbischof zur Hilfe seiner Eminenz, des Hirten der Erzdiözese von Europa, geweiht. Teilnehmer waren einige Bischöfe und Priester aus verschiedenen Erzdiözesen des Antiochenischen Stuhles sowie aus Griechenland und Zypern. Weiter waren die Archimandriten Nathanail, Abt des Klosters Iveron, und Tikhon, Abt des Klosters Stavronikita – vom heiligen Berg ebenfalls anwesend.
Nachdem der gewählte Bischof seinen Glauben kundgab, wurde er von den beiden Archimandriten Ephraim Malouli und Tikhon in das Allerheiligste der Kirche der Herrin von Balamand eingeführt. Bei den Umgängen um den Altartisch begleiteten ihn seine Eminenzen Georges Kodr, Antonios Schedraoui und Saba Esber.
Der schönste Moment der Göttlichen Liturgie war als seine Seligkeit, der Patriarch, mit den mitwirkenden Erzbischöfen das Evangelium auf dem Kopf des Kandidaten öffneten und danach der laute Ruf des Volks „Axios! (würdig!)“ in der recht alten Kirche von Balamand gewaltig ausstrahlte.
Am Ende der Liturgie betonte seine Seligkeit die schöne Harmonie der Kirchengesänge auf Arabisch und Griechisch. Dann setzte er die Krone auf den Kopf des neuen Bischofs auf und übergab ihm den Hirtenstock. Danach erklärte seine Eminenz Georges Khodr die Bedeutung des Bischofsamts und betonte die Eigenschaften eines Bischofs, wie Demut, Dienst und Liebe. Des Weiteren erklärte er die Rolle des Bischofs bei der Lehre und Verkündung des Wortes. Anschließend bedankte sich der neue Bischof mit einer kleinen Rede bei seiner Seligkeit und die Väter der heiligen Synode für ihr Vertrauen.

Nach der Liturgie nahm der neue Bischof im Saal des Klosters die Gratulationen entgegen.

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Elias
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Weihnachtsbotschaft

Beitragvon Elias » 19.12.2011, 15:31

Weihnachtsbotschaft des Metropoliten Johannes (Yazigi) der Antiochenisch-Orthodoxen Metropolie

An:

Alle unsere geliebten Kinder im Herrn,

den Horchwürdigen Klerus und das Orthodoxe Volk unserer Antiochenischen Erzdiözese von Europa,



„Er hat uns aus den Höhen der Himmel heimgesucht, unser Retter, der Morgen der Morgenröte und wir, die wir in der Finsternis und im Schatten waren, haben die Wahrheit gefunden. Denn der Herr ist aus der Jungfrau geboren."



Rufend singt der Sänger dieses Lied am Weihnachtstag. Als Zeichen des Friedens und der Erlösung der ganzen Welt wiedeholen wir es gemeinsam mit einem Mund und vereinigten Herzen.



Dieses Jahr feiern wir wiederum das Weihnachtsfest, das eine Verkündigung des Friedens, der Freude und Zuverzicht ist, welche Gott für den Menschen durch die Menschwerdung, in der wir das Kind Jesus in der Höhle in Bethlehem sehen, vorsah: „Fürchtet euch nicht! Denn euch ist heute der Heiland geboren!" Wir feiern Weihnachten und die Welt befindet sich in Besorgnis, Furcht und starker Verwirrung! Wo ist der Friede? Wo ist das Recht? Diese fehlen in letzter Zeit, insbesondere in Betrachtung unserer Länder im Nahen Osten.



Wir schicken heute einen Aufschrei an jeden Menschen und sagen: Ihr, die in der Finsternis und im Schatten des Todes wandelt, Tod und Zerstörung verbreitet, eure eigenen Interessen auf Kosten der Würde und Rechte der Völker, in Wohlbefinden zu leben, verfolget, und die Kunst der Zwietracht, des Krieges und der Zerstörung beherrscht, der Friedenbringende ist gekommen; Er selber ist der Friede und das Recht. So mögen alle von der Hölle ihrer Finsternis rauskommen und sich nach dem Lichte und dem Recht richten. Heute ist es redlich lediglich von Freude, Friede, Liebe und Recht zu sprechen! Wie empfindest du, o Mensch, gegenüber diesen?



Im diesem Kontext, und ausgehend davon, dass die Orthodoxe Kirche seit der Verbreitung der christlichen Botschaft im Nahen Osten ansässig ist, und anhand der führenden Rolle der Orthodoxen bei der nationalen und kulturellen Renaissance ihrer Länder im Laufe des Zeitalters, sollen wir heute diese effiziente Rolle nicht vernachlässigen, sondern unseren Beitrag zur Findung von wirksamen Lösungen leisten, damit wir aus der Krise rauskommen und den Weg des Aufschwungs und Voranschreitens unsrer Länder antreten. An dieser Stelle bestätigen wir die feste Beziehung unserer orthodoxen Kinder zu ihren Heimatsländern, welche sie durch eine kirchliche und soziale Solidarität zwischen den Gemeinden in der Heimat und der Diaspora ausdrücken.



Unter den herrschenden Umständen und aktuellen Entwicklungen, welche die Arabische Welt im Allgemeinen erlebt, wünschen wir uns, dass Syrien, der aufständische arabische Staat sowohl in seiner rühmen Geschichte als auch in Gegenwart, seine innere Stabilität wiedererlangt, damit er, parallel zur Verwirklichung der erwünschten Reformen, seine aktive Rolle, die er im Mittelpunkt seiner Aktivitäten, auf regionaler Ebene, wiederspielen kann.



Ausgehend von diesem Ausgangspunkt, betonen wir die Rolle der Kirche in ihrer Eigenschaft als Gewissen der Gläubigen. Sie erinnert ständig daran, was Gott für das Gute der Menschheit vorsah. Wir brauchen heute eine allgemeine Renaissance, wofür sich alle engagieren sollen, um ihre Gesellschaften zu entwickeln und zu erneuern, ihre Bevölkerung zu bilden, die Menschenrechtscharta zu achten, zur Etablierung einer globalen Kultur wirksam beizutragen, in der die Menschenwürde ihre normale Stellung wiedererlangt, welche der Mensch haben soll.



Wir beten, damit das geborene Kind die ganze Welt, den Nahen Osten und insbesondere Syrien von den Menschen bösen Willens, die diesem Land Schaden zufügen, schütze.



Wir beten an Weihnachten mit den Worten, die die Engel im Himmel gesprochen haben: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen."


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