Schisma zwischen Konstantinopel und Moskau?

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SebastianS
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Re: Schisma zwischen Konstantinopel und Moskau?

Beitragvon SebastianS » 16.10.2018, 13:11

Der Unterschied ist aber, dass die ROK bereit war, GEMEINSAM mit dem Ökum. Patriarchat die Situation zu klären. Das Ökum. Patriarchat hingegen war dazu nicht bereit. Hier sehe ich den Willen zur Kommunikation also wirklich nur auf einer Seite. Was auf einem solchen Konzil rausgekommen wäre, und ob man eine Lösung gefunden hätte, ist noch eine ganz andere Frage, aber Konstantinopel möchte diese Kommunikation gar nicht...

Der Ökum. Patriarch hat eine Sonderstellung, aber das beinhaltet eben jedes x-beliebige Recht, dass er jetzt gernen hätte. Er ist eigentlich wirklich nur ein Erster unter Gleichen und hat keinerlei Rechte in der Jurisdiktion einer andere Kirche zu regieren. Er hat aber nicht einfach das Recht, das Anathema aufzuheben, das eine andere Ortskirche aus güten Gründen ausgesprochen hat.

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Lazzaro
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Re: Schisma zwischen Konstantinopel und Moskau?

Beitragvon Lazzaro » 17.10.2018, 19:26

Ich habe gerade mit großen Entsetzen die Nachrichten gelesen.
:x: Das kann doch einfach nicht wahr sein! Statt eine Lösung der Probleme zu bieten, macht Konstantinopel die Sache noch schlimmer. Wie christlich ist das denn :?:

Bruder Gemanus schreibt seit einiger Zeit einige sehr vernünftige Sätze über den christlichen Blickwinkel der Ereignisse:
http://analogium.blogspot.com/

In Christo, Pace e bene
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Re: Schisma zwischen Konstantinopel und Moskau?

Beitragvon Lazzaro » 18.10.2018, 15:50

Ohne auf einen gewissen anderen Strang zu verweisen, zeigt das Geschehen wieder einmal, daß der sogenannte "orthodoxe" "Patriotismus" (beides absichtlich einzeln in Gänsefüßchen) die Mutter aller Häresien ist.

Es ist die unselige Vermischung von Religion und Politik, die jetzt Leid über die ganze Christenheit bringt! Was sagte mein Arbeitskollege darüber: Nella Chiesa si parla di Dio e basta! ( In der Kirche spricht man über Gott, und das reicht! Gemeint ist: über sonst nichts.)

Unsere katholische Stiefgeschwister haben uns einen sehr guten Vorschlag überliefert, wie man mit zerstrittenen Klerikern umgeht:
Mann sperre sie alle in ein (abgelegenes) Haus, damit sie sich dort einigen. Wenn das nicht reicht, wird das Essen gekürzt, und wenn das immer noch nicht hilft, das Dach abgedeckt!
( https://de.wikipedia.org/wiki/Konklave# ... _Konklaven )

Lazarus, zum Dachabdecken gerne den Urlaub opfernd
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Re: Schisma zwischen Konstantinopel und Moskau?

Beitragvon marc 7 » 20.10.2018, 17:17

Lieber Lazzaro!

Sie meinen doch nicht wirklich, dass man in der Kirche nur über Gott sprechen sollte
und die Menschen und ihre Probleme dabei ausklammern sollte. (Das wäre dann viel zu bequem!)
Jesus Christus ist ja Gott und Mensch, Mensch und Gott.
Ich vermute, es würde Ihm nicht gefallen, schön über Ihn zu reden und nicht nach Seinen Lehren zu handeln.

Beim "Dachabdecken" sollten wir als Christen eigentlich immer mit unserem persönlichen "Dach" beginnen -
und dann die Lage neu einschätzen.

Ich muss aber zugeben, dass auch ich dabei noch sehr schwach bin und Gottes Hilfe brauche.

Gott hat im Laufe der Geschichte so oft die Einheit der Orthodoxie wieder hergestellt!
Er wird es wieder schaffen!
Das heißt aber nicht, dass wir untätig bleiben dürfen.
Denn es geht ja immer auch um unsere Rettung, wenn wir dieses Leben mal verlassen...
Sogar... ganz besonders darum.

Viele liebe Grüße in Christo

Mark
ein Sünder

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Re: Schisma zwischen Konstantinopel und Moskau?

Beitragvon Lazzaro » 21.10.2018, 21:34

Lieber Mark!
Mann soll in der Kirche Gottes über Gott reden und die menschlichen Schwierigkeiten im Sinne des Evangeliums, d. h. im Rahmen der Gottes- und Menschenliebe lösen.
Gott sei es geklagt, kann ich davon aber bei den Hauptaktören nichts finden.
Lazarus
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Re: Schisma zwischen Konstantinopel und Moskau?

Beitragvon Lazzaro » 21.10.2018, 21:50

Liebe Patriarchen & Exarchen, Bischöfe, Präsidenten & Politiker und wer sonst noch mitspielt,
ich habe folgende Lösung kostenlos anzubieten:

Patriarch Bartholomäus versetzen wir nach Moskau, damit er endlich eine gescheite Kirchenprovinz regieren kann.
Patriarch Kyrill machen wir zum autokephalen Patriarchen von Kiev, dann hat er endlich die gesammte Ukraine unter sich.
Und Herrn Denisenko weihen wir zum Erbischof von Konstantinopel, dann steht er in den Dyptichen vor Kyrill.
Und alle werden glücklich sein!

Lazarus

PS: Dieser Beitrag enthält Spuren von Sarkasmus und Satire !!!!
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Re: Schisma zwischen Konstantinopel und Moskau?

Beitragvon marc 7 » 22.10.2018, 11:47

Danke schön Lazzaro!
(Auch die Sarkasmus-Spuren finde ich ganz okay, um die Situation etwas zu entspannen :v: )

Beim "nicht untätig bleiben" habe ich auch an das Beten gedacht.
Wobei ich (als Anfänger) für diesen speziellen Fall (Streit unter Patriarchen, Metropoliten etc.)
nicht weiß, welches Gebet bzw. welche Gebete "am besten" geeignet sind.

Der Heilige Paisios vom Heiligen Berg Athos beruft sich auf den Heiligen Arsenios von Kappadokien
und empfiehlt den Psalm Nr. 35 -
"damit sich die Feindschaft nach Streit oder falschem Verständnis vollständig auflöst".

In der Kirche beten wir ja auch speziell "für Frieden in der ganzen Welt".
(Falls jemand etwas Passendes für die konkrete "Streitigkeit" hat, bitte schreiben!)

Ich weiß es auch nicht, aber ich denke, dass wir im Moment sogar offiziell in der
Alarmstufe ROT sind, also nicht gelb und nicht orange...

Also nicht vergessen, das gilt besonders für mich (Mark) :

IC XC
NI KA

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Re: Schisma zwischen Konstantinopel und Moskau?

Beitragvon Lazzaro » 22.10.2018, 20:37

Unser Erzbischof Johannes hat folgendes Gebet in den Kirchen angeordnet:
Gebet um die Einheit der Kirche
Herr Jesus Christus, Lamm Gottes, der Du die Sünde der Welt hinwegnimmst, schenke uns die Kraft zu lieben, wie Du es uns aufgetragen hast. Wie Du zu Deinen Jüngern sagtest: „Liebt einander, wie Ich euch geliebt habe“, so gewähre uns die Gnade und Weisheit, täglich dieses Gebot zu erfüllen.
Gib uns durch Deinen Heiligen Geist den Mut, uns voreinander zu verdemütigen und zu verstehen, dass derjenige, der mehr liebt, auch demütiger handelt.
Lehre uns, füreinander zu beten und voller Geduld einander die Lasten abzunehmen. Durch das Band einer unerschütterlichen Liebe führe uns in Einheit zusammen, versammelt um unsere verehrten Patriarchen und Bischöfe, als gelehrige Schafe einer einzigen Herde um ihre Hirten, denen sie in Liebe verbunden sind.
Gewähre uns, in jedem unserer Brüder und Schwestern das Abbild Deiner unaussprechlichen Herrlichkeit zu sehen und niemals zu vergessen, dass unser Bruder unser eigenes Leben ist.
So stelle uns unter den Schutz Deiner Allheiligen Mutter, Deines Vorläufers Johannes des Täufers und unserer ehrwürdigen Lehrer, Väter und Bekenner des Glaubens. Amen.
Quelle:
https://www.exarchat.de/bekanntmachunge ... 0-10-2018/
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Florianklaus
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Re: Schisma zwischen Konstantinopel und Moskau?

Beitragvon Florianklaus » 02.11.2018, 07:40


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Re: Schisma zwischen Konstantinopel und Moskau?

Beitragvon Synergist » 02.11.2018, 21:44

Die Orthodoxie implodiert, die Welt diskutiert und hier juckt es keinen. :shock: Ach so, hallo erst einmal. Ich habe früher einmal bei den Römern geschrieben. Dann habe ich es gelassen, weil die Gefahr doch sehr groß ist, im Internet seine Zeit zu verschwenden oder sich zu versündigen. Na ja, dosiert kann man es versuchen. Grüße an alle und insbesondere die, die mich vielleicht erkennen.

Sehr hässliche Situation, bei der es nur Verlierer geben wird. Und gerade in der Diaspora entstehen schwierige Situationen. Meine Frau ist Russin, ich bin russisch-orthodox getauft worden. In den letzten Monaten haben wir aber eine griechische Gemeinde besucht. Erst waren wir uns nicht ganz sicher, jetzt haben wir uns doch entschieden, dort zu bleiben. Denn wir fühlen uns wohl und dort ist von der ganzen Aggression nichts zu spüren. Und bei intensiverer Befassung erscheint mir die Position des ÖP auch nachvollziehbar, ebenso das Anliegen vieler Ukrainer, wenn die Nationalisten dort auch sympatisch wie Zahnweh sind. Die russischen Versuche, sich als total staatsunabhängig und unpolitisch darzustellen, sind jedoch auch ein Witz. Schlimmer ist aber die russische Hetze in vielen Foren und Bloß, mit persönlichen Angriffen und Versetzung es ÖP in die Hölle. Das geht bei allem Verständnis zu weit.

Lasst uns beten, dass alle zur Vernunft kommen.

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Germanus
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Re: Schisma zwischen Konstantinopel und Moskau?

Beitragvon Germanus » 04.11.2018, 08:22

Grüß Gott!
Natürlich wird es viele hier "jucken" und vor allem betreffen, was läuft! Aber lohnt es sich, Dir oder anderen immer neuen Stoff zu liefern, um über ein Für oder Wider zu diskutieren? Man wird nur schwerlich einer Verurteilung ausweichen können in einer Diskussion - und das ist zu vermeiden, da die Sachlage für die meisten Diskutierenden wohl zu verworren ist. Mittlerweile bezweifle ich, dass es vor allem um das Wohlergehen des Gottesvolkes geht - die politischen Verwicklungen werden nur zu deutlich auf dem Präsentierteller vor sich hergetragen. Wenn es aber darum geht, hat die Tradition der Kirche eine eindeutige Antwort: Die Einheit in Christus ist das, was zählt, nicht die Autokephalie, die auf Kosten der Einheit und der Liebe scheinbar perfekt den canones gerecht wird. Warum sich aber auf der Ebene der Gemeinde in Streitereien begeben, die die Einheit zerstören? Die übergeordneten Ebenen haben momentan genug damit zu tun, das kirchliche Leben aufrecht zu erhalten in den Strukturen Deutschlands z.B., wo - auch hier ja im Gegensatz zu den canones - verschiedene Bischöfe zuständig sind. Allein das ist kein Anlass zum Stolz!

Tropar (T. 4):
Eifrige Schützerin, Mutter des allerhöchsten Herrn, /
für alle bittest du deinen Sohn, Christus, unsern Gott, /
und allen erwirkest du Rettung, /
die fliehen unter deinen mächtigen Schutz! /
Uns alle schütze, o Herrin, Königin und Gebieterin, /
die wir in Gefahren und Trübsalen und Krankheiten, /
durch viele Sünden niedergedrückt, vor dir stehen und beten /
mit schmachtender Seele und zerschlagenem Herzen /
vor deinem allerreinsten Bilde unter Tränen, /
und ohne Täuschung von dir hoffen die Errettung von allen Übeln. /
Allen gewähre das Nützliche /
und alle errette, o Gottesgebärerin, Jungfrau! //
Denn du bist göttlicher Schutz deinen Knechten!

Gruß G.

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Re: Schisma zwischen Konstantinopel und Moskau?

Beitragvon Lazzaro » 04.11.2018, 23:10

Das Unglück nimmt seinen Lauf:
https://orthodoxie.com/en/on-the-situat ... -florence/

Ich verstehe das einfach nicht.
Warum kann der Priester nicht erst einmal durchatmen und dann mit seinem Bischof über seine seelischen Nöte sprechen, um anschließend einen geordneten Übergang (mit Entlassungsschreiben) in die neue Juristiktion in die Wege zu leiten?
Es ist immer das gleiche: Bei allem meinem Verständnis für die jeweiligen Positionen wird immer der Weg gewählt, auf dem das meiste Porzellan zerschlagen wird.

Ein nicht ganz neuer Lösungsvorschlag kommt mal wieder von katholischer Seite:
Einen neuen Vorschlag zur Lösung der ukrainischen Kirchenkrise hat der emeritierte Grazer orthodoxe Theologe Grigorios Larentzakis unterbreitet. Larentzakis plädiert dafür, in der Ukraine alle Einmischungsversuche der Politik beiseite zu lassen und einen genuin kirchlichen Weg zu beschreiten, wie er gegenüber dem Pressedienst der Stiftung Pro Oriente betont. Sein Vorschlag: ein Zusammenschluss aller Christen byzantinischer Tradition zu einer unabhängigen - autokephalen - Kirche.
https://www.vaticannews.va/de/welt/news ... heit-.html

Lazarus

Ein Gastbeitrag des Apostels Petrus:
Seid nüchtern und wachet; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, welchen er verschlinge. Dem widerstehet, fest im Glauben! 1.Petr.5:8f
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Nikolaj
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Re: Schisma zwischen Konstantinopel und Moskau?

Beitragvon Nikolaj » 05.11.2018, 11:54

Hallo,
Die Einheit in Christus ist das, was zählt, nicht die Autokephalie, die auf Kosten der Einheit und der Liebe scheinbar perfekt den canones gerecht wird. Warum sich aber auf der Ebene der Gemeinde in Streitereien begeben, die die Einheit zerstören?
Stimmt. Genauso, ist die Einheit in Christus das, was zählt, nicht die Nicht-Autokephalie. :)
Ein nicht ganz neuer Lösungsvorschlag kommt mal wieder von katholischer Seite:
Einen neuen Vorschlag zur Lösung der ukrainischen Kirchenkrise hat der emeritierte Grazer orthodoxe Theologe Grigorios Larentzakis unterbreitet. Larentzakis plädiert dafür, in der Ukraine alle Einmischungsversuche der Politik beiseite zu lassen und einen genuin kirchlichen Weg zu beschreiten, wie er gegenüber dem Pressedienst der Stiftung Pro Oriente betont. Sein Vorschlag: ein Zusammenschluss aller Christen byzantinischer Tradition zu einer unabhängigen - autokephalen - Kirche.
https://www.vaticannews.va/de/welt/news ... heit-.html
Das versucht der Ökumenische Patriarch doch auch, oder nicht?


Wir können nur beten, abwarten und hoffen, das Gott alles zum Guten leitet.

Gruß
Nikolaj

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Re: Schisma zwischen Konstantinopel und Moskau?

Beitragvon Kai » 05.11.2018, 19:57

Hallo,
mal abgesehen von allen politischen und persönlichen Befindlichkeiten, aber was sind denn die Folgen einer Autokephalie? Sowohl allgemein kirchenrechtlich als auch speziell für die Gläubigen?
Und ich meine das jetzt nicht bezogen auf die Ukraine sondern ganz allgemein: Warum will man das haben und warum lässt man das zu?
Dank euch,
in Christo


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