Kindererziehung in einer christlich-orthodoxen Familie

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MariaM
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Re: Kindererziehung in einer christlich-orthodoxen Familie

Beitragvon MariaM » 19.11.2016, 15:25

LIeber Hetairos,
ja wir scheinen uns wirklich mit ähnlichen Themen zu befassen... :-)

Ich lese deine Beiträge übrigens sehr gerne, danke!

Ja du hast recht, man muss natürlich auch die Gegenbewegungen kritisch betrachten, dann davon ist manches nicht seriös, siehe Verschwöungstheorien etc.

Aber mich schockt einfach auch ganz persönlich, wie überhaupt jemand auf die Idee kommt, unschuldigen kleinen Kindern, die mit "sowas" normalesrweise noch gar nichts am Hut hätten, solche Themen aufzudrängen, und das auch noch auf so widerliche Weise und auch noch ganz dreist als etwas Fortschritliches, als Bildung und "Aufklärung" verkauft?!!?

Wie kommt man so "drauf"?????

Nachdenkliche Grüsse, Maria

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MariaM
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P.S. noch zu der Gender-Geschichte...

Beitragvon MariaM » 19.11.2016, 15:41

P.S. Übrigens verstehe ich gar nicht, wie diese Frühsexualisierungskampagne und all das auf der Gender-Theorie aufbauen soll, bzw. auf welcher Interpretation davon? Vor fast 20 Jahren an der Uni habe ich ich mich auch mal mehr mit diesen Theorien befasst zum Thema Feminismus, Emanzipation/Gleichberechtigung und verschiedene Zugänge dazu. Und bei der Gendertheoerie war eigentlich das Wesentliche, dass das Geschlecht´Gender ein soziales Konstrukt sei. ABER nicht in dem Sinne, dass es Mann und FRau biologisch nicht gäbe, sondern dass aus biologischen Unterschieden automatisch Rollen abgeleitet und als unabänderlich dargestellt werden. Also z.B. dass nur Frauen kochen oder nur Männer Autos reparieren (mal ganz platt gesagt ;-)). Und dies ist ja durchaus eine berechtigte Debatte - denn es gibt Tätigkeiten, die rein biologisch wirklich nur eine Frau machen kann (Kinder gebären, stillen, auch sinde Frauen wohl oft anders "stark" als Männer, eher im Sinne von zäh und ausdauernd) und andere können meist nur Männer machen - z.B. sehr schwere körperliche Arbeit, oder wo man aggressiver sein muss (wobei das jetzt schon wieder evtl. kontrovers ist). Und es gibt Tätigkeiten, wo es unabhängig vpm Geschlecht praktisch frei aushandelbar ist, wer was macht -halt einfach der/die, wo die Neigung oder Fähigkeit oder der Wille da ist. Kochen, Autofahren, die meisten Berufe können beide Geschlechter machen. DARUM ging damals die Debatte - und nicht darum, dass es angeblich gar keine Geschlechter gäbe!!! Denn das ist ja nur wirklich Quatsch, denn es gibt sie nun mal - auch wenn manche Frauen z.B. weniger weibliche Formen haben oder manche Männer eher kleiner, zierlicher sind oder so. Aber deswehen sind sie ja trotzdem noch Männer bzw. Frauen!

Also irgendwie haben wir entweder das Ganze damals missinterpretiert, oder es gibt heute eine neue Auslegung, auf der diese absurde heutige Gendertheorie und die Frühsexualisierung aufbaut.

Ich kenne übrigens auch keine einzige Lehrerin oder Erzieherin, die sowas praktizieren würde. Alle die ich kenne, sind daruber entsetzt.


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