Der unsichtbare Krieg

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Michael
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Re: Der unsichtbare Krieg

Beitragvon Michael » 08.02.2010, 17:59

Haben schon viele das Buch? Ich habe es morgen :)
Hoffe das Buch hält euren Meinungen stand :lol:
Zuletzt geändert von Michael am 12.05.2010, 21:11, insgesamt 1-mal geändert.
„Heilig, heilig, heilig, furchtbar und groß, hoch(erhaben),
bewundernswert und verherrlicht ist der Herr in die Äonen der
Äonen!“

Nassos
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Re: Der unsichtbare Krieg

Beitragvon Nassos » 09.02.2010, 22:40

Auf dass das Buch Dir ein seelischer Gewinn sei!

Michael
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Re: Der unsichtbare Krieg

Beitragvon Michael » 09.02.2010, 22:58

Danke sehr !! :)
Ich hoffe es auch, bekomme es aber erst morgen.
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Michael
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Re: Der unsichtbare Krieg

Beitragvon Michael » 10.02.2010, 20:12

Sehr schwierige aber interessante Themen. :)
Wie macht ihr das eigentlich, setzt ihr was in dem Buch steht gleich in die praxis um?
Oder lest ihr das Buch erstmal durch und beim 2. Lesen versucht ihr das in die Praxis umzusetzen?


Liebe Grüße
Michael
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Loukia
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Re: Der unsichtbare Krieg

Beitragvon Loukia » 12.02.2010, 16:42

Also da sind Sachen beschrieben, da erstaunt es mich, das ich schonmal genau das gedacht habe und was ich umsetzen kann, das setze ich sobald sich die Gelegenheit bietet auch um.
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Nassos
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Re: Der unsichtbare Krieg

Beitragvon Nassos » 13.02.2010, 00:45

Michael hat geschrieben:Sehr schwierige aber interessante Themen. :)
Wie macht ihr das eigentlich, setzt ihr was in dem Buch steht gleich in die praxis um?
Oder lest ihr das Buch erstmal durch und beim 2. Lesen versucht ihr das in die Praxis umzusetzen?


Liebe Grüße
Michael
Das gleich in die Praxis umzusetzen - und zwar dauerhaft - ist wohl eher schwer. Man kommt nicht aus seiner Haut heraus. Aber zumindest ist man sich macher Sachen bewusst und zumindest beschäftigt man sich damit in Gedanken. So kann sich neu Erfahrenes entwickeln und wirken.
Es kann also durchaus schwierig sein. Aber daran erkennt man, dass etwas gut ist.

Michael
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Gottes Antlitz schauen??

Beitragvon Michael » 13.02.2010, 10:51

Morgen liebe Foris,

Für alle die das Buch haben und sich das nochmal angucken können, in dem Buch "Der unsichtbater Krieg" Seite 266 der Text mit der " (1) " in der obere Hälfte wird geschrieben:

Wie Paulus sagt, werden die Heiligen, während sie sich auf der Erde befinden, für würdig erachtet, Gott wie in einem Spiegel in rätselhaften Umrissen zu sehen, und so bald sie in den Himmel aufsteigen und selig werden, sehen sie Gott von Angesicht zu Angesicht, das heißt unmittelbar und deutlich ( 1 Kor 13,12).


Ich dachte Gott hat kein Gesicht oder eine Form. Also ich versteh nicht wie das gemeint ist. Kann mich einer
aufklären bitte??
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Re: Der unsichtbare Krieg

Beitragvon Andromachi » 26.02.2010, 23:13

Es ist fast lustig: Immer wenn ich kolyva (Weizen für den Gedenktag der Toten) zubereite, wenn ich mich auf die Heilige Kommunion vorbereite usw. kommt ein pirasmos (sagt man dazu Versuchung?): Entweder ein Streit oder eine schlechte Nachricht oder ein Grund zur Sorge. Zuerst bemerkte ich das nicht und bin "reingefallen". Bis ich mir eines Tages sagte: "Das ist kein Zufall, der poniros (der Böse) bringt das, du mußt dagegen kämpfen". Seitdem mache ich mich darauf bereit und falls etwas kommt, sage ich mir: Hast du was anderes erwartet? Rege dich nicht auf" und glaubt mir, es verschwindet. Wie heißt es im Psalm? "Ητοιμάσθην και ουκ εταράχθην" (Ich habe mich bereit gemacht und regte mich nicht auf. Entschuldigung, wenn das nicht ganz stimmt, ich habe die Quelle nicht).
Übrigens: Logismos (Plural: logismoi) heißt so ungefähr "Gedanke". Es gibt böse logismoi aber auch gute. Ein schlechter logismos (auch einfach logismos) bezieht sich bei den Altvätern auf den ersten Angriff des Bösen: "Warum hat mein Bruder so zu mir gesprochen?" oder "Warum ließ man den anderen Bruder das Gebet aussprechen und nicht mich" oder Ähnliches. Das ist nach dem Heiligen Johannes dem Syrer die erste Stufe, die man durchgeht. Noch ist es ist aber nicht die Sünde. Wenn man nichts dagegen unternimmt, kommt das zweite Stadium, man tritt ins Gespräch mit dem logismos ein. Dann kommt die Zusage, dann die Leidenschaft, dann der Kampf, dann die Gefangenschaft und schließlich schreitet man zur Tat.

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Re: Der unsichtbare Krieg

Beitragvon Nassos » 28.02.2010, 23:36

Liebe Andromachi,

vielen Dank für diesen Beitrag. Mir passiert das auch. Der Hinweis, sich vorzubereiten und sich nicht zu erregen ist sehr gut. Ich denke, wenn man sich das bewusst macht, könnte es einem helfen.
Ich werde es versuchen (nach dem Motto: erkannte Gefahr ist halbe Gefahr).

Und ja, pirasmos ist die Versuchung.

Lieben Gruß,
Nassos

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Re: Der unsichtbare Krieg

Beitragvon Andromachi » 01.03.2010, 12:08

Ja, Nassos, das ist das Menschliche, das man tun kann. Doch ich glaube, dass das auch eine andere Seite hat: Wenn ich im Moment der Versuchung an Gott, den Allmächtigen denke und ihn bitte, mir zu helfen, dann kommt mir Gott zur Hilfe und es bleibt nur ein kleiner Teil vom Ganzen übrig.
Im Synaxaristes der heiligen Marina (17.7.) steht, dass der Böse in der Gestalt eines furchtbaren Drachen erschien. Die Heilige hat große Angst bekommen und zitterte und sie betete an Gott. Da verwandelte sich der Drache in einen schwarzen Hund, den die Heilige beim Fell ergriff und ihn mit einem Hammer schlug und ganz erniedrigte.
HIerzu kommentiert mein Beichtvater (π. Συμεών Κραγιόπουλος: Προσκαρτερούντες. Πανόραμα Θεσσαλονίκης: Ιερόν Ησυχαστήριον "Το Γενέσιον της Θεοτόκου" 2002, S. 264):
"Sehen Sie? Wir denken, dass die Heilige Marina ein besonderer Mensch war, dass Gott es so eingerichtet hat, dass sie keine Angst bekommt, dass sie es aushalten kann, dass sie die Kraft hat zu kämpfen. Nein. Sie ist eine schwache Frau. Ein schwacher Mensch, egal welcher, würde Angst haben und sie als Frau hatte mehr Angst ... Sie bekam Angst, d.h. dass es sich klar zeigt, dass sie ein Mensch ist, dass sie diese menschliche Schwäche hat, die jeder von uns hat, und deswegen hat man Angst in solchen Fällen. Aber, bitte, Vorsicht! Sie wird nicht hysterisch, wie bei Leuten, die anfangs behaupten, sie wollen für Gott ein Martyrium durchmachen und sie sind bereit alles, was Gott erlaubt anzunehmen und sobald etwas passiert, die Fassung verlieren. Es ist etwas anderes, ob man Angst hat und die menschliche Schwäche offensichtlich wird und etwas anderes wenn man in seiner Schwäche untergeht. Ganz im Gegenteil: In dieser Stunde betet man inniger, man zeigt sein Vertrauen an Gott und wird zum Menschen, so wie ihn Gott haben will. Da füllt ihn Gott mit seiner Charis und er kann alles aushalten"
Dieser Text (in eigener Übersetzung) hat mich sehr berührt und endlich habe ich verstanden, was Gott von mir in solchen Fällen erwartet.

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Re: Der unsichtbare Krieg

Beitragvon Nassos » 01.03.2010, 23:21

Vielen Dank für diesen exzellenten Beitrag.
Ich bin noch sehr weit entfernt von solch Meisterschaft. :-(

Ich verehre die Hl. Marina sehr. Ihre Ikone ist sehr beeindruckend. Dazu vielleicht eine kleine Anekdote:
ich sprache demletzt mit einem lieben Freund über diese Ikone. Ich behauptete, ich fände es faszinierend, dass sie den Teufel an den Hörnern festhält, dabei aber aussieht, also ob sie einen Müllsack rausbrächte.
Antwort: tut sie doch!

Ich konnt' nicht mehr.

Lieben Gruß,
Nassos

Unbekannt

Re: Der unsichtbare Krieg

Beitragvon Unbekannt » 15.03.2010, 20:00

Ich muss beim beten auch immer gähnen und oft muss krieg ich auch noch druck im hintern :chief:

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Re: Der unsichtbare Krieg

Beitragvon Loukia » 20.03.2010, 08:20

Unbekannt, eher beim Morgengebet, oder?
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*Milica*
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Re: Der unsichtbare Krieg

Beitragvon *Milica* » 10.02.2017, 20:46

Ich kann mich Loukia im Eingangspost nur anschließen. Das Buch gibt es aktuell übrigens für 12€ als Restposten!


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