Vom Katholizismus zur Orthodoxie konvertieren

Neu in der orthodoxen Kirche - Wie lebe ich als orthodoxer Christ? Alle allgemeinen Fragen rund um die Orthodoxie.
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Anne_Me
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Vom Katholizismus zur Orthodoxie konvertieren

Beitrag von Anne_Me » 20.03.2016, 22:06

Ich bin katholisch. Möchte jedoch dieser Richtung nicht mehr angehören. Wird die katholische Taufe von der orthodoxen Kirchen anerkannt und was müsste ich ich tun, um orthodox zu werden?

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Igor
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Re: Vom Katholizismus zur Orthodoxie konvertieren

Beitrag von Igor » 21.03.2016, 07:08

Herzlich willkommen im Forum, Anne_Me!

Und natürlich auch Glückwunsch zu Deiner Entscheidung und Gottes Bestand dabei! Die Aufnahme von Andersgläubigen (hier: von der RKK kommend) in die Orthodoxe Kirche wird von den einzelnen Landeskirchen durchaus unterschiedlich gehandhabt. Das reicht von der Aufnahme durch Buße allein bis zu einer vollständigen Taufe. Darüber sind schon ganze Bücher geschrieben worden:

:arrow: Priester Alexej Veselov: Die Aufnahme von westlichen Christen in die Orthodoxe Kirche - Theologie und Geschichte

...und es gab auch hier schon eine lange Diskussion dazu, in der Du einige Hintergründe erfahren kannst.

Für den konkreten Fall: Am besten mit dem Gemeindevorsteher der Gemeinde darüber reden, in die Du aufgenommen werden möchtest, wie es da gehandhabt wird.

In Christo
Igor

PS Ich habe die Frage in den allgemeinen Frage-Antwort-Bereich verschoben, damit alle antworten können.
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PascalBlaise
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Re: Vom Katholizismus zur Orthodoxie konvertieren

Beitrag von PascalBlaise » 21.03.2016, 08:39

Hallo Anne_Me,

was glaubst Du denn konkret in der Orthodoxie finden zu können, was Dir in der katholischen Kirche fehlt?
Du musst natürlich nicht antworten, wenn Dir das zu privat ist.

LG
Pascal

Anne_Me
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Re: Vom Katholizismus zur Orthodoxie konvertieren

Beitrag von Anne_Me » 21.03.2016, 16:15

Also ich bin nicht besonders gläubig. Die katholische Kirche erscheint mir aus diversen Gründen jedoch suspekt. Komplett die Kirche verlassen möchte ich nicht. Die Orthodoxie ist recht nahe am Katholizismus und hat keinen "Sektencharakter" wie die protestantischen Denominationen.

Eigentlich möchte ich nur erklären, dass ich Orthodox werden möchte und dann gleich aufgenommen werden, ohne dass man von mir eine Gesinngungsprüfung verlangt. Ich war davor die ganze Zeit katholisch, ohne mich besonders beteiligt zu haben. Ich wurde halt getauft und habe ab und zu die Messe besucht. Ich bin offiziell jedoch immer noch Kirchenmitglied, das soll auch so bleiben.

SebastianS
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Re: Vom Katholizismus zur Orthodoxie konvertieren

Beitrag von SebastianS » 21.03.2016, 16:32

Und wieso möchtest Du dann orthodox werden, wenn Du eigentlich nicht wirklich glaubst?

In der Kirche geht es schon um etwas mehr, als nur formales Mitglied zu sein. Die Priester, die ich kenne, würden auf jeden Fall vorher mit dem Bewerber sprechen, oder gar Katechismus-Unterricht mit ihm abhalten. Man findet vielleicht irgendwo einen Priester, der einen ohne große Gespräche aufnimmt.... Aber ob man das empfehlen kann? :| Eher nicht...

PascalBlaise
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Re: Vom Katholizismus zur Orthodoxie konvertieren

Beitrag von PascalBlaise » 21.03.2016, 16:38

Also wenn es vielleicht finanzielle Gründe sind, solltest Du Dir das gut überlegen. Ich denke, dass die meisten Leute hier zustimmen werden, dass es schon bedeutende Unterschiede gibt und das mit dem „nah dran sein“ ist sehr relativ bzw. Interpretationsfrage. Die Frage ist, ob Du mit dieser Motivation in der Orthodoxen Kirche glücklich wirst.
In jedem Fall kannst Du nicht in die orthodoxe Kirche aufgenommen werden und gleichzeitig Mitglied der katholischen Kirche bleiben. Das geht nicht.
My five cents.

Alles Gute!

Anne_Me
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Re: Vom Katholizismus zur Orthodoxie konvertieren

Beitrag von Anne_Me » 21.03.2016, 16:59

So eine Einstellung hat doch heutzutage fast jeder. Wer praktiziert denn heutzutage noch sehr stark seinen Glauben.
In der orthodoxen Kirche kann man seinen Glauben bestimmt auch locker praktizieren.

Ich wurde als Säugling getauft, keiner fragte mich nach meiner Gesinnung und jetzt soll
ich, wenn ich konvertieren möchte, da ein vertiefendes Gespräch führen über meine Beweggründe.

Łukasz
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Re: Vom Katholizismus zur Orthodoxie konvertieren

Beitrag von Łukasz » 21.03.2016, 17:19

Hallo Anna_Me,

also du musst sicher keine Gesinnungsprüfung ablegen oder dergleichen, wenn du orthodox werden möchtest. Wichtig ist zunächst, dass du überhaupt glaubst. Jeder fängt ja irgendwo im christlichen Glauben an, man wächst darin auch immer weiter hinein. Du musst also nicht erst alles von der Pieke auf über die Orthodoxie lernen, bevor du übertreten kannst. Du solltest aber schon die Bereitschaft mitbringen immer tiefer in den orthodoxen Glauben einsteigen zu wollen.

Wie ich dir per PN, und auch Igor, bereits gesagt haben, es gibt zwei Möglichkeiten in den orthodoxen Glauben: formeller Übertritt mit Beichte (somit wird deine katholische Beichte anerkannt) oder eine Erwachsenentaufe mit anschießender Firmung. Was in deinem Fall möglich ist, hängt ganz davon ab zu welcher orthodoxen Landeskirche du geht und bei welchem orthodoxen Priester du um die Aufnahme bittest.

Es gibt Priester, die werden dir in deinem Fall die erste Möglichkeit mit der Beichte vorschlagen. Dies ist dann oft recht schnell möglich, da dazu nicht viel organisiert werden muss und es auch nicht viel Zeit kostet - im Gegensatz zu einer Erwachsenentaufe. Anschließend trägt man dich ins Kirchenregister der orthodoxen Landeskirche bzw. deiner neuen Gemeinde ein und es ist vollbracht. Und um eine Frage gleich vorab zu klären: In den orthodoxen Landeskirchen gibt es keine Kirchensteuer! Die orthodoxen Gemeinden finanzieren sich zumeist über private Spenden ihrer Gemeindemitglieder. Du musst aber bevor du diese erste Möglichkeit des Übertritts durchführen kannst, aus der römisch-katholischen Kirche austreten. Du kannst nicht in beiden Kirchen gleichzeitig Mitglied sein.

Du musst aber auch eventuell damit rechnen, dass die orthodoxe Landeskirche, für die du dich entscheidest, die erste Möglichkeit nicht erlaubt und zuvor eine komplett neue Erwachsenentaufe inkl. Firmung verlangt. Nicht alle orthodoxen Landeskirchen erkennen die katholischen und evangelischen Taufen an. Das ist auch gelegentlich das Problem mit dem "Übertritt durch Beichte": So kann z.B. ein griechisch-orthodoxer Priester dich hier in Deutschland durch die Beichte in die griechisch-orthodoxe Kirche in Deutschland aufnehmen, aber in Griechenland selbst wird diese Form der Aufnahme in der griechisch-orthodoxen Kirche oft nicht anerkannt und man verlangt nachträglich von einem die Erwachsenentaufe inkl. Firmung. Dazu kursieren schon einige Geschichte im Internet und es ist für viele auch ein sehr delikates Thema. Dazu gibt es hier im Forum auch einige Diskussionsstränge, die sich damit befassen.

Was die "Ähnlichkeit" zwischen der römisch-katholischen und den orthodoxen Kirchen angeht, da muss man sehr vorsichtig sein. Wenn ich jetzt sage, dass der größte Teil der katholischen Theologie mit der orthodoxen Theologie übereinstimmt, dann liege ich zwar nicht falsch, aber diese Aussage kann dennoch falsch verstanden werden. Besser wäre die Aussage: die katholische Theologie hat mit der orthodoxen Theologie sehr vieles gemeinsam, aber auch sehr viel trennendes. Diese Aussage trifft die Realität, denke ich, viel genauer. Zudem, selbst wenn du die Unterschiede in der jeweiligen Theologie als gering betrachtest, gibt es noch viele andere Bereiche des christlichen Glaubens, in denen der Katholizismus von der Orthodoxie sich extrem unterscheidet: orthodoxe Lebensführung, Feste, Kirchenkalender, Fastentage, Priestertum und viele andere orthodoxe Traditionen sind mit dem jeweiligen römisch-katholischen Gegenstück nur sehr schwer vereinbar. Wenn du orthodox werden möchtest, musst du auch die Bereitschaft mitbringen in diese orthodoxen Traditionen hineinwachsen zu wollen, um am Gemeindeleben teilhaben zu können. Orthodoxie will gelebt werden. Es ist nicht einfach nur der "Glaube", sondern auch eine Form von "Kultur", in die man da einsteigt. Das muss dir vorher klar sein, bevor du dich zu diesem Schritt entscheidest.

Um nochmal auf den Punkt Gesinnung zurück zu kommen (auch auf die Gefahr hin, mich etwas weit aus dem Fenster zu lehnen): Im erzkonservativen katholischen Polen sagt man gerne spaßeshalber, dass im Vergleich zum orthodoxen Christentum die römisch-katholische Kirche in Polen fast schon "liberal" sei. Diese Aussage ist sicherlich stark übertrieben, aber es trifft schon den Pudels Kern. Die Orthodoxie ist - im Vergleich zu allen anderen christlichen Konfessionen - sehr konservativ und traditionell ausgerichtet. Viele Dinge, die z.B. in der evangelischen Kirche mittlerweile (leider) "normal" sind (wie z.B. Frauenpriestertum, Scheidungen, Sex vor der Ehe, bestimmte Verhütungsmittel, Abtreibungen oder die kirchliche Segnung von homosexuellen Lebenspartnerschaften etc.) sind und werden NIEMALS! in den orthodoxen Landeskirchen erlaubt sein. Wenn du dich selbst eher zum liberaleren Menschenschlag zählst, für den solche "Dinge", wie sie z.B. in der evangelischen Kirche mittlerweile "normal" sind, wichtig und auch richtig sind, dann ist die Orthodoxie vermutlich nichts für dich.

Nimm dir am besten etwas Zeit zur Besinnung und beschäftige dich vorher etwas mit dem orthodoxen Glauben, damit du dir eine Vorstellung machen kannst, was Orthodoxie eigentlich bedeutet. Besuche, wenn du kannst, auch mal einen orthodoxen Gottesdienst in deiner Nähe und erlebe mal so den orthodoxen Glauben ganz intensiv, live und in Farbe. :wink: Bedenke aber und respektiere bitte, dass du bei einem orthodoxen Gottesdienst nicht zur Heiligen Kommunion gehen darfst - nur orthodoxe Christen sind zur Kommunion zugelassen.

Anne_Me
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Re: Vom Katholizismus zur Orthodoxie konvertieren

Beitrag von Anne_Me » 21.03.2016, 17:21

Finanzielle Gründe? Wieso sollte ich nicht weiterhin Mitglied in der katholischen Kirche bleiben. Ich zahle brav meine Kirchensteuer und dann ist es der katholischen Kirche doch vollkommen egal, wie ich meinen Glauben praktiziere. Keiner fragt mich danach.

Anne_Me
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Re: Vom Katholizismus zur Orthodoxie konvertieren

Beitrag von Anne_Me » 21.03.2016, 17:23

Danke Lukasz, deine Antwort hat mir sehr geholfen.

PascalBlaise
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Re: Vom Katholizismus zur Orthodoxie konvertieren

Beitrag von PascalBlaise » 21.03.2016, 17:25

@Łukasz :guterbeitrag:
Super!

SebastianS
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Re: Vom Katholizismus zur Orthodoxie konvertieren

Beitrag von SebastianS » 21.03.2016, 17:59

Ich möchte noch folgendes hinzufügen:

Ich wollte hier mit Gewissensprüfung nicht etwa implizieren, dass nur die Superchristen orthodox werden dürfen. Das ist gar nicht der Punkt. Aber es sollte wohl schon ein gewisses rudimentäres Verlangen da sein, sein Leben mit der Hilfe der Kirche auf Gott auszurichten. Der Priester hat in diesem Fall auch eine gewisse Verantwortung, denn der Eintritt in die Orthodoxe Kirche, in Die Kirche Jesu Christi, ist eben ein Akt, der lebensumwälzende Veränderungen mit sich bringt. Wem viel gegeben wurde, von dem wird auch viel verlangt!
Die wahre Gnade Gottes in der Orthodoxen Kirche zu erfahren und dann nicht dementsprechend zu handeln, ist womöglich schlimmer für die Seele, als sich erst gar nicht darauf einzulassen... (dieser Satz ist natürlich genau so gegen mich gerichtet, weil ich natürlich auch nie entsprechend der Gnade Gottes mein Verhalten ausrichte...)

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Thuja
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Re: Vom Katholizismus zur Orthodoxie konvertieren

Beitrag von Thuja » 21.03.2016, 18:40

Hmm, ich denke, Du solltest Dich zuerst mit den Inhalten noch genauer befassen, liebe Anne_Me.
Denn die orthodoxe Kirche ist die "ursprüngliche" Kirche, von der sich die römisch-katholische abgespalten hat. Und da sind inhaltlich doch ziemliche Differenzen in der Lehre, wie Lukasz schon sagte.
Zur Orthodoxie übertreten und auf dem Papier zudem noch katholisch bleiben, das geht nicht, wird Dir auch jeder orthodoxe Priester sagen. Da musst Du zuerst schon ganz offiziell aus der katholischen Kirche austreten! Das ist etwas völlig anderes, als sich 'mal eben' einen neuen Mantel zu kaufen und nach außen hin statt heute in gelb eben morgen in blau gewandet herumzulaufen, aber untendrunter noch die gleiche "schwarze Wäsche", Jeans und Pullis zu tragen wie vorher. Wenn Du wirklich orthodox werden willst, ziehst Du Dich auch "innerlich" komplett um! Das ist natürlich aufwendiger und "teurer" als nur ein neues Obergewand...
Und bereits mit dem Gedanken, "Orthodoxie - super light" zu betreiben, wird Dich kein Priester aufnehmen, das ist keine wirkliche "innere" Begründung für's Konvertieren. Denn der orthodoxe Glaube verlangt im Leben VIEL mehr Ernsthaftigkeit und innerliche "Arbeit" als die katholische oder evangelische Kirche und stellt auch ganz andere, strengere Forderungen an Dich, schon allein was Fastenzeiten, Gebete etc. angeht... Wenn Du schon von vornherein davon ausgehst, Dich damit nicht so befassen zu wollen, dann brauchst Du nicht an eine Konvertierung zu denken!

Liebe Grüße
Thuja
Господи помилуй мя!

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Re: Vom Katholizismus zur Orthodoxie konvertieren

Beitrag von Anne_Me » 21.03.2016, 19:01

Ich habe wirklich nicht vor, weiterhin katholisch zu bleiben. Aus der katholischen Kirche werde ich austreten.

Mir ging es nur um die Konversion zur Orthodoxie, wie das abläuft und welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen.

Ich denke, die Kirchen können es sich heutzutage nicht leisten, zu viele potenzielle Schäfchen abzuweisen, sonst ist bald niemand mehr Christ bei den vielen Kirchenaustritten und miserablen Gottesdienstbesuchszahlen. Von den Katholiken in Deutschland gehen gerade mal 15% zum Gottesdienst.

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Dschorik
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Re: Vom Katholizismus zur Orthodoxie konvertieren

Beitrag von Dschorik » 21.03.2016, 19:07

man kann sich auch vor Augen führen, dass die OK nicht irgend eine Religion ist, sondern Christusnachfolge!
Natürlich ist da jeder in unterschiedlichem Maße bestrebt und wir sind alle nicht ohne Fehler, aber Christus ist doch die Richtschnur.
Das sollte eigentlich reichen um einige Gedanken auszulösen. Alles ist wie ein Organismus, alles wächst.
Ich wünsche dir von Herzen, dass du den richtigen Weg für dich findest, liebe Anne Me
An jedem Ort sind die Augen Jahwes, / wachend über Böse und Gute! (Spr. 15, 3)

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