Tattoos

Neu in der orthodoxen Kirche - Wie lebe ich als orthodoxer Christ? Alle allgemeinen Fragen rund um die Orthodoxie.
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Pavle
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Tattoos

Beitragvon Pavle » 14.05.2014, 14:30

Hallo Liebe Geschwister,

Wie steht die Orthodoxe Kirche zu Tattoos?


Gruß

Pavle

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Igor
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Re: Tattoos

Beitragvon Igor » 15.05.2014, 19:38

XB!

Dieser Artikel (in englisch) dürfte die Frage beantworten:
:arrow: Fr. Mark Sietsema: What is the official position of the Orthodox Church on tattoos and body piercings?

Hier auch noch ein Artikel dazu in russisch bzw. rumänisch.

In Christo
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Als der Höchste hernieder fuhr, verwirrte Er die Sprachen, zerteilte Er die Völker, nun, da Er Feuerzungen ausgeteilt, ruft Er alle zur Einheit: Einmütig preisen wir deshalb den Heiligen Geist. (Pfingstkondakion im 8. Ton)

pe1893
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Re: Tattoos

Beitragvon pe1893 » 17.05.2014, 16:34

Hallo ich bin neu hier und habe leider auch keine antwort auf deine frage

Bin aber der meinung, dass uns unser glaube die freiheit lässt, selbst zu entscheiden!
Ich habe mich tättoowieren lassen,weil mir erstens die ikonen malerei sehr und zweitens wollte ich meinen heiligen immer bei mir haben, egal wo ich bin.

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Mirjanin
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Re: Tattoos

Beitragvon Mirjanin » 18.05.2014, 10:03

Interessante Frage, auf die ich keine Antwort gewusst hätte. Fr. Mark's Artikel (wenn auch leider nur Englisch) ist sehr lesenswert, da er über Banalitäten und persönliche Präferenzen hinaus geht. Mir war z.B. nicht bekannt, dass es in der Bibel bereits Beispiele für Nasenpiercings gab. Und sich einige äthiopische Brüder und Schwestern ein sichtbares Kreuz auf Stirn oder Hand tätowieren lassen - wenn man von Moslems umzingelt ist, ist das wie eine Zielscheibe auf die Stirn zu zeichnen. :shock: Respekt vor diesem Mut. Aber ...

Vater Mark schließt mit folgendem Fazit:
Bottom line: I discourage young people from getting tattoos because they are more or less permanent, and I strongly suspect they will regret it later in life. I especially discourage them from considering tattoos of icons or crosses or other religious symbols. While they might cite the motivation of having a visible reminder of their faith on their skin, they also run the risk of desecrating the image by bringing it with them into acts of sexual sin. Getting a tattoo with the intent of honoring Christ or the saints, people could end up denigrating them instead.
Eigene Übersetzung:
Fazit: Ich möchte jungen Leuten von Tattoos abraten. Einerseits, da sie mehr oder weniger dauerhaft sind und ich vermute, dass sie ihren Entschluss zu einem späteren Zeitpunkt bedauern werden. Ich möchte insbesondere davon abraten, sich Ikonen oder Kreuze oder andere religiöse Symbole eintätowieren zu lassen. Diese mögen als Ausdruck ihres Glaubens gedacht sein, es besteht aber das Risiko sie durch sexuelle Sünden zu schänden. Wer durch eine Tätowierung Christus oder Heilige ehren möchte, könnte sie am Ende damit sogar verunglimpfen.
Was sie nicht verstehen können, ist das wir keine politische Partei bekämpfen, sondern die Mörder der spirituellen Kultur.

Łukasz
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Tätowierungen und Orthodoxie

Beitragvon Łukasz » 29.03.2016, 14:47

Hallo Community,

ich wüsste gerne, vor allem von unseren Priestern, Diakonen und Theologen hier im Forum, die offizielle Lehre oder Sichtweise der Russisch-Orthodoxen Kirche zum Thema Tätowierungen. Darf man sich als getaufter orthodoxer Christ, der Mitglied der Russisch-Orthodoxen Kirche ist, eine Tätowierung irgendwo auf seinen Körper stechen lassen? Und falls ja, dürfen es auch religiöse Symbole sein, wie z.B. ein orthodoxes Kreuz? Auf englisch-sprachigen orthodoxen Webseiten habe ich gelesen, dass es nicht erlaubt ist und falls ein orthodoxer Christ Tätowierungen hat und irgendwann stirbt, dann darf sein toter Körper wegen den Tätowierungen keine orthodoxe Beerdigung bekommen. Stimmt das wirklich? Ich selber habe noch keine Tätowierung, aber ich interessiere mich für das Thema.

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Re: Tätowierungen und Orthodoxie

Beitragvon Łukasz » 29.03.2016, 19:35

Um ein Beispiel mal zu geben:

Wäre es erlaubt, wenn man sich als orthodoxer Christ der Russisch-Orthodoxen Kirche so ein Tattoo auf die rechte Brust stechen lassen wollte?

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Re: Tätowierungen und Orthodoxie

Beitragvon Thuja » 29.03.2016, 21:14

Lieber Lukasz,

soweit ich in Erinnerung habe, sind Tätowierungen, egal, welcher Art, in der orthodoxen Kirche nicht gern gesehen und werden abgelehnt. Also eigentlich "NEIN!"
Ikonen-Abbildungen als Tätowierung "gehen gar nicht", das wäre eine Art "Missbrauch"...
Ansonsten wird das wohl aber auch etwas unterschiedlich von den div. orthodoxen Kirchen gesehen... wenn ich's recht in Erinnerung habe, ist für die Kopten (oder waren's die Antiochener oder Maroniten oder irgendeine andere östliche Kirche???) ein tätowiertes Kreuz auf der Innenseite des Handgelenks als "Erkennungszeichen" üblich... mehr aber wohl nicht.

Ich hatte 'mal 'was drüber gelesen, aber das ist schon soooo lange her, dass ich's nicht mehr genau im Kopf habe - zudem es für mich auch kein wirkliches "Thema" ist...
Klar, die Einschätzung weg vom früheren und weit verbreiteten "Negativ-Image" einer Tätowierung für Verbrecher, Seeleute und sonstige "windige Gestalten" hin zum positiv gewandelten Körperschmuck, der heutzutage Ausdruck für Individualität und damit gesellschaftsfähig ist, wie sie sich in der Gesellschaft mittlerweile in den letzten 3 Jahrzehnten gewandelt hat, ist nicht die Meinung der orthodoxen Kirche. Diese Art von Individualität-Herausstellen ist mit dem orthodoxen "Verhaltenskodex" nicht kompatibel.
Orthodoxer Glaube und das Praktizieren von Yoga geht genauso wenig zusammen wie orthodoxer Glaube und neue Tätowierungen, das hab' ich noch in der Erinnerung, wenn auch die Gründe unterschiedlich sind dafür...

Was allerdings mit Tätowierungen wäre, die vor der Konversion zur Orthodoxie gestochen worden waren (so sie keine "satanistischen" o. ä. Inhalte haben), weiß ich nicht, ob man die unbedingt wegmachen lassen müsste? Und davon, dass es bei Vorhandensein von Tätowierungen kein orthodoxes Begräbnis geben kann, habe ich bislang auch noch nichts gehört...

Aber ich denke auch, dass Du von anderen, die sich da noch besser auskennen, noch kompetentere Antworten bekommen wirst.

Liebe Grüße
Thuja
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Lazzaro
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Re: Tätowierungen und Orthodoxie

Beitragvon Lazzaro » 29.03.2016, 23:15

Er mag wol Christ sein, doch bei Gott, ich glaube nicht daran,
Bevor ich nicht an seinem Körper Kreuze sehen kann.
Quelle: 1001Nacht, übersetzt von C. Ott, Zürich 2012. Das arabische Original wurde um 1235 abgeschrieben.

Das bedeutet, daß es seit hunderten von Jahren üblich ist, daß Christen im Orient religiöse Tätovierungen haben. Da im Islam Tätovierungen generell und christliche erst recht verboten sind, ist der Sinn dieses Brauches, die Kinder von einer Konversion abzuhalten.
Die Kopten tragen ein kleines Kreuz am rechten (nur am rechten) Handgelenk: http://www.catholic.org/files/images/in ... 111042.jpg

In Rusland gab es nicht den Druck des Islames, von daher ist diese oriental. Tradition wohl nicht üblich. Ich kann mich aber noch genauer erkundigen.
Ich schließe daraus, daß ein tätoviertes Kreuz eindeutig eine nahöstliche Sitte ist.

Wenn Dir Dein Taufkreuz nicht reicht, mache ich folgenden Vorschlag: Am rechten inneren (Unter-)Arm, auf keinen Fall am linken, ein chistlich-bescheidenes "Zeitloses" Motiv, denk daran, du wirst es noch Jahre haben, nach altchristlichen Vorbildern.
Z.B.: http://images.fineartamerica.com/images ... tookey.jpg
das Apsiskreuz der Hagia Irene in Konstantinopel.
Das ist zwar dann weniger russisch und mehr christlich, aber du wärest dann auch nicht der Gerfahr ausgesetzt, für einen russ. Mafiosi gehalten zu werden.

In Christo
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Re: Tätowierungen und Orthodoxie

Beitragvon Nikolaj » 30.03.2016, 09:19

du wärest dann auch nicht der Gerfahr ausgesetzt, für einen russ. Mafiosi gehalten zu werden
Um ein richtiger russischer Mafiosi zu sein, könnten es auch Kirchenkuppeln sein, aber nur in Kombination eines goldenen Taufkreuzes mit mindestens 15cm Höhe und auf einer goldenen Kette mit mindestens 1,5cm Durchmesser. :)

Nun zur Frage, ich glaube es wäre wohl nicht wirklich passend, sich so ein Tattoo stechen zu lassen, wenn man in eine Russisch-Orthodoxe (oder der russischen Kirche nahe) Gemeinde angehört. Das einfach aus kultureller Sichweise. In Russland sind Tattoos, besonders mit religiösen Motiven, oft irgendwelche Erkennungsmerkmale von verurteilten Verbrechern.
Im AT waren Tattoos ja auch nicht erlaubt, aber wahrscheinlich um sich von heidnischen Symboliken abzugrenzen. Daher glaube ich nicht, dass es eine Sünde wäre, wie Apostel Paulus jedoch schrieb, alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient dem Guten.

Ich würde mir an deiner Stelle auch persönlich die Frage stellen, warum will ich ein Tattoo? (Brauchst du hier nicht zu beantworten...)


Liebe Thuja, warum sagst du, dass gymnastische Körperübungen nicht mit dem christlichen Glauben vereinbar wären? Yoga als körperliche Übung ist doch kein Problem, wenn man die Philosophie dahinter ausklammert...

Gruß
Nikolaj

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Re: Tätowierungen und Orthodoxie

Beitragvon Thuja » 30.03.2016, 12:52

Lieber Nikolaj,

zu Deiner kurzen Zwischenfrage:
Yoga als solches hat den indisch-philosophisch-religiösen Hintergrund grundsätzlich darin enthalten, ob man das jetzt bewusst ansieht oder "ausklammert"... Daher ist das Praktizieren von Yoga mit dem orthodoxen Glauben nicht zu vereinbaren, wie auch Kirchenobere schon mehrfach erwähnt haben (bei Bedarf gerne mehr per PN dazu).

Aber sonstige Gymnastik-Übungen zur Körperertüchtigung ohne irgendwelche darin enthaltenen "Heilslehren" sind natürlich erlaubt!

Liebe Grüße
Thuja
Господи помилуй мя!

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MariaM
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Re: Tätowierungen und Orthodoxie

Beitragvon MariaM » 30.03.2016, 12:54

Hallo, zu dem Yoga habe ich es so verstanden, dass es bedenklich ist, weil halt oft nicht wirklich die "Ideologie" oder gar Religion/Götzenanbetung ganz ausgeblendet ist, bzw. die FRage ist, ob das so ganz möglich ist. Denn die "Philosophie" ist ja irgendwie doch immer dabei und es wird ja auch betont, Yoga sein kein blosses Turnen, sondern habe eine "geistige/esoterische" Dimension.. und das könnte ja genau das Problém sein.

Ich habe z.B. Artikel auf griechischen Websites gelesen, in denen aus diesen Gründen davor gewarnt wurde, weil man bei diesen orientalischen Techniken wie Yoga oft gar nicht richtig wisse, was an Aberglauben bzw. Anbetung dabei transportiert wird. Und so werde antichristliches Gedankengut bzw. Befindlichkeit in die Mitte der Gesellschaft transportiert, denn Yogakurse gibt es ja mittlerweile schon in Kindergärten usw. Man denkt, es sei harmlose Gymnastik, aber offenbar ist dies nicht immer so... Aber ich habe davon keine grosse Ahnung, vielleicht meldet sich noch jemand dazu.

Zu den Tattoos denke ich, es verhält sich so, wie Lazzaro schreibt - im Orient hatten/haben tätowierte christliche Symbole historisch einen Sinn und eine TRadition, anderswo (Russland) eher nicht. Wobei ich mir vorstellen kann, dass sich dies auch wandelt, da der Islam sich so aggressiv auch in Europa ausbreitet und es für Christen evtl. wieder eine tiefere Bedeutung gewinnen könnte...??
Als "Mode" im Westen kann ich persönlich dem Tätowieren nichts abgewinnen, finde es meist hässlich bis vulgär, und es dient ja oft auch ziemlich deutlich der Selbstdarstellung, Eitelkeit etc. Aber der Kontext kann ja, wie Lazzaro schrieb, auch ein ganz anderer sein, und dann hätte ich davor eher Respekt!

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Re: Tätowierungen und Orthodoxie

Beitragvon holzi » 30.03.2016, 14:52

Auch wenn's jetzt Off-Topic wird, erlaube ich mir eine vergleichende Anmerkung:
Aber sonstige Gymnastik-Übungen zur Körperertüchtigung ohne irgendwelche darin enthaltenen "Heilslehren" sind natürlich erlaubt!
Im katholischen Bereich hat sich Pater Clemens Pilar ausgiebig mit den esoterischen Sachen und ihrer (Un-)Vereinbarkeit mit dem Christentum beschäftigt: http://gloria-patri.de/Achtung-ESOTERIK
In einem seiner Vorträge hat er ausdrücklich Pilates als gymnastische Übungen empfohlen, da Joseph H. Pilates zwar Yoga-Übungen aus Ausgangspunkt seiner Methode wählte, aber den ganzen esoterischen Unterbau beseitigt und dafür die physiologischen Körperfunktionen besser berücksichtigt hatte.
Das Christentum nimmt den Menschen, wie er ist, und macht ihn zu dem, was er sein soll. (Adolph Kolping 1813-1865)

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Re: Tätowierungen und Orthodoxie

Beitragvon Kai » 30.03.2016, 15:57

Ich versuche es mal mit ein wenig mehr topic:
Das bedeutet, daß es seit hunderten von Jahren üblich ist, daß Christen im Orient religiöse Tätovierungen haben. Da im Islam Tätovierungen generell und christliche erst recht verboten sind, ist der Sinn dieses Brauches, die Kinder von einer Konversion abzuhalten.
Die Kopten tragen ein kleines Kreuz am rechten (nur am rechten) Handgelenk: http://www.catholic.org/files/images/in ... 111042.jpg
[...]
Ursprünglich trugen wohl auch die Kopten ein (Tauf-)Kreuz um den Hals, nur wurde ihnen das Tragen von Kreuzen verboten, worauf hin sie es sich eben eintätowieren ließen, so dass es ihnen niemand mehr abnehmen kann.
Grüße
Kai

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Re: Tattoos

Beitragvon Łukasz » 31.03.2016, 13:39

Das Kopten und andere orientalisch-orthodoxe Christen sich Kreuze tätowieren lassen, um sich von den Muslimen in ihrer Heimat abzugrenzen, davon habe ich schon gehört. Davor habe ich auch totalen Respekt, so viel Eier in der Hose muss man erstmal haben. Ich bezweifle, dass es viele Christen in Deutschland gibt, die bereit wären so offensiv ihren christlichen Glauben in einer so feindlichen Umgebung, wie in den islamischen Ländern, zu zeigen. Da ich aber weder koptisch noch sonst einer orientalisch-orthodoxen Kirche angehöre, ist das für mich kein Thema. Die katholische Position kenne ich, ist aber für mich auch nicht relevant. Da ich, was meinen neuen orthodoxen Glauben angeht, keine halben Sachen machen will - entweder ganz oder gar nicht - werde ich mich nicht tätowieren lassen. Wenn die Russisch-Orthodoxe Kirche Tattoos ablehnt oder sogar ihren getauften Mitgliedern verbietet, dann respektiere ich das und halte mich auch daran. Ich will nicht so sein, wie so viele andere Menschen heutzutage, die sich aus jeder Religion nur die Rosinen rauspicken und alles auslassen, was ihnen zu anstrengend ist oder sie in ihrer libertären Lebensweise einschränken könnte. Mein Taufkreuz-Anhänger reicht mir in der Regel auch. Ich frage aber noch unsere Priester aus meiner russischen Gemeinde dazu aus. Am Samstag haben wir wieder einen deutschsprachigen Gottesdienst, da kann ich dann einen Priester bei der Beichte dazu befragen.

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Re: Tattoos

Beitragvon Hetairos » 31.03.2016, 23:36

Mir gefällt die Idee mit einem kleinen Kreuz am rechten Handgelenk - quasi als neue Tradition in unseren Breitengraden. Es müsste dann aber, wie in Ägypten, von einem Mönch tattoowiert werden, pilgert man in ein Kloster. Übrigens wird das Kreuz bei den Kopten über die Ader gestochen, so kann man es nicht herausschneiden. :book:
LG, Hetairos
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