Fasten zur Vorbereitung auf den Kommunionempfang

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Abraham
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Fasten zur Vorbereitung auf den Kommunionempfang

Beitragvon Abraham » 23.11.2011, 18:48

Guten Abend,
ich bin neu in der Orthodoxie und habe eine Frage zum Fasten.
Auf der Website einer orthodoxen Gemeinde habe ich gelesen:
Gewöhnlich beginnt man mit der Vorbereitung schon einige Tage vor der Kommunion. Manchmal dauert das Fasten eine Woche, meist jedoch nur drei Tage. Das Fasten ist streng, unter Verzicht auf Fleisch und Fisch.
http://www.deutsch-orthodox.de/unser-glaube/vorbereitung-auf-die-kommunion/

Würde das bedeuten, dass man, wenn man am Sonntag die Kommunion empfangen will, wenigstens von Donnerstag einschließlich an streng fastet? Ist das eine allgemeingültige Regel?
Da das Mittwochsfasten ebenfalls streng ist, erhält man eigentlich vier Fastentage an einem Stück. Praktiziert Ihr das?
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Filip
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Re: Fasten zur Vorbereitung auf den Kommunionempfang

Beitragvon Filip » 23.11.2011, 19:18

das sollte man mit seinem geistlichen vater ausmachen. Manche fasten 1 Woche streng vor der Hl. Kommunion. Manche nur Mi. & Fr. und natürlich So. Morgen.
Wichtig is dabei aber zu beachten dass man das fasten nicht nur auf das Essen einschränkt.

empfehlenswert
http://www.orthodoxfrat.de/a2.htm#FAST04
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Lazzaro
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Re: Fasten zur Vorbereitung auf den Kommunionempfang

Beitragvon Lazzaro » 23.11.2011, 19:42

Filip war etwas schneller als ich.
Die Gebräuche zur Vorbereitung auf die Komunion sind verschieden.
Sie hängen von zwei Faktoren ab: Der Tradition der jeweiligen Gemeinde(russisch, griechisch, serbisch usw.) und von der Häufigkeit des Komunionempfanges. Grundsätzlich gilt, daß Fasten, Beichten und Komunizieren zusammen gehöhren.

Ich will mal 2 Extrempositionen vorstellen: Der Gläubige ist Mitglied in einer großen Gemeinde und empfängt nicht mehr als 4 mal im Jahr die heiligen Gaben. In diesem Fall fastet man einen längeren Zeitraum vorher, meist in der liturgischen Fastenzeit und geht am Morgen vor der Komunion zur Beichte.
Das andere Extrem ist, daß der Priester den Gläubigen gut kennt und dieser fast jeden Sonntag die Heiligen Gaben empfängt. In so einer Situation ist es möglich, daß man die Fasttage, das heißt auch jeden Mitwoch und Freitag strikt einhält, vor dem Sonntag unter Berücksichtigung des Nüchternheitsgebotes ab Mitternacht dann aber nicht extra fastet. In diesem Fall ist es häufig üblich, daß nicht jeden Sonntag gebeichtet wird, sondern daß der Gläubige seinen eigenen unabhängigen Beichtrhythmus hat.

In der Praxis wird wohl häufig ein Mittelweg gewählt. Am besten ist es, Du besprichst das mit deinem Priester. Jeder hat da so seinen eigenen Weg.
Ich selber praktiziere eher das 2. Modell. Wen ich aber in einer anderen Kirche bin, gehe ich dort am Sonntag früh zur Beichte, oder frage den Priester, ob ich ohne sie komunizieren darf (z.B. bei den Russen). Oder ich gehe auch gar nicht zur Komunion, weil es dort nicht üblich ist als Unbekannter einfach zu Komunizieren (z.B. bei den Rumänen).

Jetzt habe ich mehr über das Beichten denn übers Fasten geredet, aber es gehührt halt alles zusammen. Eine allgemeingültige Regel gibt es nicht. Auch nicht wie "streng" gefastet wird. Ich selber esse etwas Quark und Milch, weil ich sonst meinen Job nicht schaffe.
Filip sagte: Wichtig is dabei aber zu beachten dass man das fasten nicht nur auf das Essen einschränkt.
:up: Das ist eigentlich noch wichtiger als das Nicht-Essen.

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Re: Fasten zur Vorbereitung auf den Kommunionempfang

Beitragvon Priester Alexej » 23.11.2011, 21:10

Wobei ich sagen würde, dass jeden Liturgie kommunizieren normal ist, und alles andere eine Abweichung von der Norm. Die Häufigkeit der Kommunion hängt direkt vom geistlichen Leben des Menschen ab.
Apostolischer Kanon 39 (32): Priester und Diakonen sollen ohne Wissen und Willen des Bischofs Nichts thun: denn dieser ist's, welchem das Volk des Herrn anvertraut worden, und von welchem Rechenschaft über ihre Seelen gefordert werden wird.

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Re: Fasten zur Vorbereitung auf den Kommunionempfang

Beitragvon Nassos » 23.11.2011, 21:44

Das Fasten ist ein Teil der Vorbereitung auf den Empfang der Hl. Kommunion - zusammen mit einer bewussteren Geisteshaltung, die damit einhergeht sowie auch die Vorbereitungsgebete (und die nach dem Empfang der Hl. Kommunion).

Desweiteren steht im Zitat "Gewöhnlich". Natürlich gibt es Anleitungen hierzu, aber es geht mehr um das Leben des Fastens als um das "Abhaken eine to-do-Liste".

Und so viel ich weiß, darf man samstags (bis auf den Samstag vor Ostersonntag) das Öl nicht fasten (wegen der Aussage "streng fasten")

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Re: Fasten zur Vorbereitung auf den Kommunionempfang

Beitragvon Christ7777777 » 24.11.2011, 10:32

.... jede Woche die Kommunion nehmen und fertig. Egal wo man im geistlichen Leben steht! Christus achtet mit Sicherheit nicht darauf wie weit einer im Geiste ist. Er will sich mit uns verbinden in der Kommunion und das jede Woche....oder? :)

Wobei ich sie schon seit monaten nicht mehr genommen habe, weil ich nichts fühle dabei...mhh...:(

Alexander Schmeemann hat so nen Buch geschrieben, auch über dieses Thema hier worüber geschrieben wird. Das könnte dir lieber Abraham auch weiterhelfen.
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Re: Fasten zur Vorbereitung auf den Kommunionempfang

Beitragvon Filip » 24.11.2011, 14:08

Christ7777777 hat geschrieben:..., jede Woche die Kommunion nehmen und fertig. Egal wo man im geistlichen Leben steht! Christus achtet mit Sicherheit nicht darauf wie weit einer im Geiste ist. Er will sich mit uns verbinden in der Kommunion und das jede Woche....oder? :)

Wobei ich sie schon seit monaten nicht mehr genommen habe, weil ich nichts fühle dabei...mhh...:(

Alexander Schmeemann hat so nen Buch geschrieben, auch über dieses Thema hier worüber geschrieben wird. Das könnte dir lieber Abraham auch weiterhelfen.




:up:
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Re: Fasten zur Vorbereitung auf den Kommunionempfang

Beitragvon Lazzaro » 24.11.2011, 15:05

Christ7777777 hat geschrieben:
... Komunion nehmen
Kannst Du bitte in diesem Zusammenhange andere Ausdrücke benutzen.
Unabhängig davon, habe ich nicht ganz verstanden, was Du sagen willst.
Was ist mit jenen Menschen , die sich aufrichtig vor Gott schämen und deshalb nicht zur Komunion gehen möchten?

Alexej schrieb:
Wobei ich sagen würde, dass jeden Liturgie kommunizieren normal ist, und alles andere eine Abweichung von der Norm.
Leider hat sich diese Erkenntnis noch nicht in allen Ortskirchen (wieder) durchgesetzt.

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Re: Fasten zur Vorbereitung auf den Kommunionempfang

Beitragvon Christ7777777 » 24.11.2011, 15:50

Die Leute die sich schämen haben vielleicht n Problem. Der Satan will nicht dass man die Kommunion nimmt und gibt dir das gefühl des Schames...aber das ist nur eine Vermutung. Ich würde aber versuchen so oft wie es geht die Kommunion zu nehmen. ;)
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Re: Fasten zur Vorbereitung auf den Kommunionempfang

Beitragvon songul » 24.11.2011, 17:43

In Sachen Sakramente und überhaupt mit der Religion nehmen wir Orthodoxe keine Kraftausdrücke in den Mund!
Bei Wiederholung riskiert der Betreffende eine Verwarnung!

Ich sperre mal noch nicht den Strang aber bitte bei dem Thema etwas mehr Ernst bei der Sache bei einigen....

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Christ7777777
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Re: Fasten zur Vorbereitung auf den Kommunionempfang

Beitragvon Christ7777777 » 24.11.2011, 17:48

achso wusste net, dass man das nicht sagen darf. Beim nächsten mal weiß ich bescheid.
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Re: Fasten zur Vorbereitung auf den Kommunionempfang

Beitragvon Elias » 24.11.2011, 20:10

Christ7777777 hat geschrieben:Die Leute die sich schämen haben vielleicht n Problem. Der Satan will nicht dass man die Kommunion nimmt und gibt dir das gefühl des Schames...aber das ist nur eine Vermutung. Ich würde aber versuchen so oft wie es geht die Kommunion zu nehmen. ;)


:up:

Das steht so bei Vater Alexander Schmeeman "Eucharestie) (Ich kenne Gläubige aus Georgien die den nicht Lesen würden weil angeblich Ökumenistisch!!! Ich würde denen dieses Buch aber ans Herz legen)

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Re: Fasten zur Vorbereitung auf den Kommunionempfang

Beitragvon Abraham » 24.11.2011, 20:35

Vielen Dank für die prompten Antworten!

@Filip: Der geistliche Vater ist vermutlich zuerst mal der vorstehende Priester der Gemeinde, zu der man gehört, nicht? Danke für den Hinweis auf den Text von Erzpriester Schmemann. Sehr überdenkenswert.

@Lazzaro: In der Gemeinde, in die ich am vergangenen Sonntag aufgenommen wurde, herrscht Dein 2. Modell vor. Es gibt einen Kern von Leuten, der regelmäßig an der Sonntagsliturgie teilnimmt, und die empfangen meistens auch die Heilige Kommunion. Vor Beginn der Liturgie ist Einzelbeichte, vorne im Kirchenraum vor der Nordtür, aber ohne Sündenbekenntnis. Wer zur Kommunion gehen will, geht nach vorn, küsst das Kreuz und das Evangelium auf dem Analogion, beugt sich vor dem Priester, der legt ihm das Epitrachilion auf, betet über ihm und gibt ihm die Lossprechung. Die Beichte mit Sündenbekenntnis ist vor den großen Festen und nach Absprache. - Es ist klar, dass das Fasten ohne Beten wenig Sinn hat, aber ich finde diese körperliche Selbstüberwindung doch wichtig und wesentlich und neige dazu, die Regeln ernst und wörtlich zu nehmen.

@Alexej: Die Häufigkeit der Kommunion ist ein interessantes Thema, das wir vielleicht einmal gesondert besprechen sollten, falls das nicht schon geschehen ist auf diesem Forum. Andererseits hängt es ja mit dem Fasten zusammen, denn wer jeden Sonntag kommuniziert, würde, wenn er dem Hinweis der erwähnten russischen Gemeinde in Hamburg folgt, das ganze Jahr hindurch mindestens viereinhalb Tage in der Woche streng fasten (Mittwoch bis Sonntag mittag).

@Nassos: Kann man sagen, dass das Fasten in der Orthodoxie etwas ganz Wichtiges ist, das wesentlich dazugehört?

@Christ: Da mich der Text von Vater Schmemann über das Fasten schon so beeindruckt hat, werde ich auch das lesen, was er über die häufige Kommunion geschrieben hat. Allerdings gebe ich zu, dass für mich das, was die Kirchenväter und Heiligen dazu gesagt haben, mehr Gewicht hat.
Ist eigentlich in den Kanons etwas darüber gesagt?
Darf ich Dir etwas zu Deinem Zustand sagen? Gefühllosigkeit könnte auf eine Depression hindeuten. Denke mal darüber nach, seit wann diese Gefühllosigkeit besteht und ob ihr Einsetzen mit einem bestimmten Ereignis in Deinem Leben zusammenhängt. In keinem Fall solltest Du meiner Meinung (und Erfahrung) nach auf das Gebet verzichten. Es heißt ja, das Gebet ist der Atem und das Leben der Seele. Durch das Gebet wird der Seele Leben eingeflößt und wird sich irgendwann auch die Erstarrung lösen. Ganz wichtig ist die Beichte.

PS.
Noch eine technische Frage. In meinem Profil steht "katholisch". Das stimmt zwar, ist aber ungenau. Lieber würde ich da jetzt "orthodox" oder "orthodox-katholisch" stehen haben. Kann man das ändern?
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Re: Fasten zur Vorbereitung auf den Kommunionempfang

Beitragvon Igor » 24.11.2011, 20:45

Abraham hat geschrieben:@Alexej: Die Häufigkeit der Kommunion ist ein interessantes Thema, das wir vielleicht einmal gesondert besprechen sollten, falls das nicht schon geschehen ist auf diesem Forum. Andererseits hängt es ja mit dem Fasten zusammen, denn wer jeden Sonntag kommuniziert, würde, wenn er dem Hinweis der erwähnten russischen Gemeinde in Hamburg folgt, das ganze Jahr hindurch mindestens viereinhalb Tage in der Woche streng fasten (Mittwoch bis Sonntag mittag).


In Ergänzung dazu sei noch auf den folgenden Artikel verwiesen :arrow: "Wie oft sollen wir die Göttlichen Mysterien empfangen? - Die Antwort des hl. Makarios von Korinth (1731-1805)"

Abraham hat geschrieben:PS.
Noch eine technische Frage. In meinem Profil steht "katholisch". Das stimmt zwar, ist aber ungenau. Lieber würde ich da jetzt "orthodox" oder "orthodox-katholisch" stehen haben. Kann man das ändern?


:arrow: Persönlicher Bereich :arrow: Profil
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Re: Fasten zur Vorbereitung auf den Kommunionempfang

Beitragvon Christ7777777 » 24.11.2011, 20:59

Hallo Abraham,
ja es könnte wirklich sein dass was mit mir nicht stimmt. Ich hatte erst vor einem halben Jahr eine Psychose. Es kann dauern dass die Symptome abklingen.
Ich hoffe aber auf Gott, dass er mir bald wieder seinen Heiligen Geist gibt, damit ich mich wieder freuen kann. :)

Ilija hat geschrieben:Das steht so bei Vater Alexander Schmeeman "Eucharestie) (Ich kenne Gläubige aus Georgien die den nicht Lesen würden weil angeblich Ökumenistisch!!! Ich würde denen dieses Buch aber ans Herz legen)


achso, cool. Hehe.
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