Was würdet ihr machen?

Neu in der orthodoxen Kirche - Wie lebe ich als orthodoxer Christ? Alle allgemeinen Fragen rund um die Orthodoxie.
Forumsregeln
Forumsregeln Impressum
ElvisVrinic
Beiträge: 707
Registriert: 29.12.2009, 22:16
Religionszugehörigkeit: Serbisch-Orthodox
Wohnort: Lindau (Bodensee)

Re: Was würdet ihr machen?

Beitrag von ElvisVrinic »

songul hat geschrieben:Das mit dem Lächerlichmachen des Klerus' habe ich nicht ganz verstanden; vielleicht sollte das genauer erklärt werden.

Die Geschichte mag uralt sein und du magst sie in freikirchlichen Kreisen gehört haben, leider ist das Vorkommen solcher Geschehnisse bis in neuerster Zeit verbürgt. (Im dritten Reich, Nicraragua, Ruanda, Timor, Nord-Korea, Algerien, Irak, ...) also auf allen Kontinenten.

Ihre Vorbilder hat sie in den Glaubenszeugen des frühen Christentums.

Die Verfolgung der Christen nimmt weltweit zu und es genügt oft nicht mehr nur noch brav sein Kreuzlein zu schlagen und weiter beten, andere Aktivitäten sind inzwischen auch gefragt.
Liebe Brüder und Schwestern,

Sinaitis und Songul haben da vollkommen Recht, meines Erachtens.

Bezüglich zur Verfolgung des Christentums, glaube ich langsam das sich die Johannes-offenbarung erfüllt. Wir werden nicht nur verfolgt oder lächerlich gemacht. Nein es wird auch gegen uns gearbeitet.

So sollten wir doch weiterhin am Glauben festhalten und uns zu Christus bekennen, mag noch sei ein "weiser" kommen der uns testen will oder uns "belehren" will. So lange doch der Heilige geist nicht in denen Weilt (und das muss nicht nur beim Christen so sein), kann man auch nur von der fleisches-weisheit reden, dass aber weit unter der der göttlichen weisheit ist. Deswegen keine gedanken machen oder so. Unser Richter ist doch immer nur noch der HERR und sonst niemand.

Lieber songul,

ich glaube mit lächerlichmachen vom Klerus, wir damit gemeint sein das in dieser Geschichte die diakone Fliehen.

der HERR schütze euch
Am Anfang war das Wort und das Wort war bei GOTT und GOTT war das Wort. Dieses war im Anfang bei GOTT. Alles ist durch es geworden, und ohne es ist nichts Geworden. Was geworden ist - in IHM war das Leben, und das Leben war das Licht des Menschen und das Licht scheint in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht ergriffen (begriffen, erfasst). (EVANGELIUM nach Johannes)

Ehre Sei dem Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
Jetzt und immerdar und in alle ewigkeit. Amen

IC XC
NI KA
Sinaitis
Priester
Beiträge: 462
Registriert: 16.12.2008, 19:00

Re: Was würdet ihr machen?

Beitrag von Sinaitis »

Liebe Songul,
die Geschichte von Michael hat doch gar nicht die Christenverfolgung zum Thema - die ist nur der Aufhänger, sondern die Trennung von Heuchlern und echten Gläubigen. Und unterschieden wird die sogenannte Amtskirche, die voller Pharisäer ist, von den wenigen "Echten", die Jesus lieben.
Loukia
Beiträge: 982
Registriert: 17.12.2008, 01:34
Skype: moonbeam-icecream

Re: Was würdet ihr machen?

Beitrag von Loukia »

Ja und von den Evangelikalen wird man dann auch gefragt ob man auch "bekennender" Christ sei. Es wird geteilt in gute und böse Christen, artige und unartige Kinder Gottes.
Ἡ χάρις τοῦ Κυρίου Ἰησοῦ Χριστοῦ μεθ' ὑμῶν. 1. Korinther 16,23
Benutzeravatar
songul
Beiträge: 988
Registriert: 19.12.2008, 09:47
Religionszugehörigkeit: orthodox
Wohnort: Isarwinkel

Re: Was würdet ihr machen?

Beitrag von songul »

Sinaitis hat geschrieben:Liebe Songul,
die Geschichte von Michael hat doch gar nicht die Christenverfolgung zum Thema - die ist nur der Aufhänger, sondern die Trennung von Heuchlern und echten Gläubigen. Und unterschieden wird die sogenannte Amtskirche, die voller Pharisäer ist, von den wenigen "Echten", die Jesus lieben.
Lieber Vater Martinos,

ich sehe die Geschichte so wie sie sich darstellt.
Es ist mir ziemlich gleichgültig von wem sie stammt und ich finde auch nicht, dass der Klerus verleumdet wird, denn der Pastor bleibt mit den Aufrechten bis zum Schluss; also kommt der Priester gar nicht so schlecht weg.
Diese Geschichte steht für mich symbolhaft dafür, wie schnell wir in der Lage sein können, für die Dinge der Welt den Herrn mal einen Guten Pastor sein zu lassen.
Es mögen in der Tat Evangelikale die Verfasser dieser Geschichte gewesen sein, aber die Vorlage dazu haben sie ohne Zweifel von den Märtyrern der frühen Christenheit; in ein modernes Szenario verpackt, kommt das dabei heraus.
Und so schliesst sich der Kreis der Christenverfolgungen wieder, die heute wieder mehr Aktualität haben denn je.

LG Songul
Antworten