Orthodoxie in der Partnerwahl

Neu in der orthodoxen Kirche - Wie lebe ich als orthodoxer Christ? Alle allgemeinen Fragen rund um die Orthodoxie.
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IoannesProselytos
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Beitragvon IoannesProselytos » 12.12.2007, 12:08

Ehrwürdiger Vater Peter!

Ja, das ist allerdings gut! Sehr schön, ist das!

Samuel_3
Beiträge: 8
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Beitragvon Samuel_3 » 13.12.2007, 22:36

Liebe Geistige Väter, liebe Schwestern und Brüder,

habe mich sehr über Eure Beiträge gefreut! Besonders berührte mich die Geschichte von Vater Peter und der Schwester Lisa!

Lieber Vater Peter,
der Herr Jesus Christus unser Herr, unser Erlöser aber auch Arzt unserer Seelen und Leiber möge sie mit Gesundheit und mit allem Guten segnen und Ihrer lieben Mutter den ewigen Frieden und das Heil in der Gemeinschaft mit Ihm schenken, wo keine Trauer weder Schmerz noch Tränen sind.
Vielen Dank für Ihr Vertrauen dass Sie uns schenken und uns Ihre Geschichte und die Ihrer Mutter anvertrauen. Sie hat mich sehr berührt...

Liebe Schwester Lisa,
mir geht es so wie dir in diesen Punkten und ich habe nichts hinzu zu fügen.


Durch die Gnade unseres Herrn, durfte ich früh auf seinen Wegen gehen und ich habe auch die Gnade Menschen aus den anderen Kirchen in Deutschland zu kennen und mit Ihnen befreundet zu sein (Brüderliche Beziehung) durch die Führung des Herrn.

Der Herr hat uns in seinem Evangelium aufgerufen einander zu lieben und besonders auch die Feinde (Was das Christentum deutlich von anderen Religionen Unterscheidet).

"Euch, die ihr mir zuhört, sage ich: Liebt eure Feinde; tut denen Gutes die euch hassen. Segnet die, die Euch verfluchen; betet für die, die euch mißhandeln.... (Lukas 6,27-28)"


Was ich damit sagen will, wenn der Herr Jesus Christus uns aufträgt für unsere Feinde das alles zu tun, um wie viel mehr sollten wir dann für die Menschen die uns am Herzen liegen Beten.....

Wir sind aufgerufen Salz und Licht der Erde zu sein und die Liebe und Gnade, die wir von Christus erfahren haben, weiterzugeben!
Dort haben Gesetze, Regelungen oder gar Fanatismus einfach keinen Platz.
Zu mir selbst kommen Menschen aus meinem Umfeld und bitten um Gebet und christliche Wegweisung in verschiedenen Lebenssituationen... Sollte ich diese etwar wegstoßen, nur weil sie nicht orthodox sind? Ist das Nächstenliebe die Christus uns gelehrt hat? Will das der Herr von uns?
Das sei ferne!
Ich weiss nur, dass man so Menschen für Christus gewinnt indem man mit seiner Hilfe, mit seinem Beistand, unter seiner Leitung das Evangelium lebt.

Zu dieser Diskussion möchte ich nur mit den Worten des Heiligen Apostel Paulus schließen. (Verzeiht, ich finde gerade die Stelle in der Bibel nicht- ich vermute im Römerbrief sie zu finden.)

Der Buchstabe tötet, doch der Geist macht lebendig.

Vergebt mir!

Gott segne und behüte Euch alle!

In brüderlicher Liebe

Anastasios (Samuel)

rafailia_3
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Beitragvon rafailia_3 » 14.12.2007, 08:36

Lieber Anastasios,

erstmal hat P. Theodor die ruehrende Geschichte seiner Mutter erzaehlt.

Du hast vollkommen recht: Ein Christ ist sogar dazu verpflichtet fuer seine Mitmenschen zu beten, auch wenn sie nicht zur einen Wahren Katholiken Orthodoxen Kirche gehoeren, Gott ist allumfassend und liebt alle seine Kinder.
Ich habe mich positiv zu den Ausnahmefaellen von P.Theodor und Lisa geauessert.
Wir sind uns vollkommen einig! Es ist jedoch etwas ganz anderes,generell zusammen mit einem nicht-Orthodoxen zu beten und Gottesdienste zu feiern.
Ich finde so eine Handlung zeigt auch die Unglauebigkeit der Menschen, die so etwas tun, denn jemand der wahrhaftig glaubt, kann einfach nicht versuchen, den Menschen die Wahrheit Christus mitzuteilen, aus Liebe. Kann jedoch ein Arzt einen Menschen heilen, wenn er ihm nicht sagt, dass er krank ist? Wenn wir den Menschen, die nicht auf dem richtigen Weg sind, nicht sagen, dass sie falsch liegen, wie koennen sie dann die Wahrheit kennenlernen? Ist das Liebe, wenn man einen Menschen ins Unglueck rennen laesst?

En Christo

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retro24
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Beitragvon retro24 » 14.12.2007, 15:42

"Krank" in diesem Sinne sind in erster Linie Menschen ohne Christus.
Christen anderer Konfessionen haben sehr wohl Anteil an Christus.
Господи, сподоби мя любити Тя от всея души моея...

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Sebastian
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Beitragvon Sebastian » 14.12.2007, 15:47

Hallo Manuela !

darf ich fragen, was Du unter "Anteil" verstehst ?

Liebe Grüße
Sebastian


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