Wo Aberglaube die Freiheit der Christen einschneidet

Neu in der orthodoxen Kirche - Wie lebe ich als orthodoxer Christ? Alle allgemeinen Fragen rund um die Orthodoxie.
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talitaNeu
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Wo Aberglaube die Freiheit der Christen einschneidet

Beitragvon talitaNeu » 21.10.2006, 11:40

Hallo,

erst kürzlich meinte eine Freundin, dass man nicht Fotos in den ersten drei Monaten einer Beziehung verschenken soll aus dem Aberglauben heraus :-( Es gibt viele abegläubische "Regel" die die Christen in ihrer Freiheit einschneiden. Da wir unter der Gnade und dem Schutz des Vater leben brauchen wir sie nicht aufzugeben und uns andere Ketten aufzuerlegen.

Mein Anliegen wäre es an dieser Stelle, überall den Aberglauben zu entblößen mit Erklärungen von Hintergründen, damit Glaube uns führt und nicht der Abergleube uns bestimmt.

Deswegen meine Bitte an euch aufklärerisch Beitrage hier zu schreiben. Ein Beispiel ist das 3 x Teu - rufen. Der Hintergrund ist, dass man damit verniedlicht 3 mal den Teufel ruft :-( Wahrscheinlich ist das allen deutschen Muttersprachlern klar gewesen. Da ich aber nicht Deutsche bin, habe ich das immer benutzt, als ich jemandem gutes Gelingen wunschte :roll: , ohne zu wissen was ich da tat :oops: . Als man mir das wirklich erklärt hat, habe ich mich sehr geärgert. Heute, wenn das jemand vor mir sagt, erkläre ich immer die Bedeutung und sage, dass ich an Gott glaube und wenn ich jemandem Gutes Gelingen wünsche, so wünsche ich ihm Gottes Segen oder Gottes Hilfe. Denn, seit wann kann der Teufel etwas Gutes den bringen :roll: . Sein Fall braucht uns doch nicht mitzureisen!!!!

Hoffe auf eure Unterstützung
Gruß Aleksandra

Danke Milo für die Verschiebung des Beitrags ;-)
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Milo
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Horoskope/Sternzeichen

Beitragvon Milo » 24.10.2006, 20:37

Hallo Aleksandra,

was ich immer wieder merke ist das Menschen doch zu den Sternzeichen"hinschielen"....ob sie für was geeignet sind, ob der Partner passt, etc.

Ganz klar, solch "horoskopische Prophezeiungen" greifen ein in unser freies, und teuer erkauftes christliches Bewustsein.

Wie Ap. Paulus mal sagte: lassen wir uns doch nicht wieder versklaven!

Br. Milo

Ehre sei Dir oh Herr

Beitragvon Ehre sei Dir oh Herr » 25.10.2006, 15:01

Hallo, lieber Milo,

ich würde es eher als lästig empfinden. Zu manchen Zeiten gibt es mehrere Fernsehkanäle, die diesen Mist ausstrahlen und dafür werben.
Karten legen, Astrologie.... interessant und sehr "weise" ist das morgentliche Radiohoroskop. Heute bei einem Zeichen, Morgen bei dem nächsten, z.B. "Sie schöpfen ihre Möglichkeiten bei weitem nicht aus", wer tut das schon und wie treffend formuliert!?
Man könnte auch sagen, ob es regnet oder schneit hängt ganz vom Wetter ab.
Aber, lassen wir uns nicht beirren von diesem Gerede und vertrauen einzig auf unseren Herrn!
"Du kannst nicht 2 Herren dienen..."

Herzlichst René

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Auf das Holz klopfen

Beitragvon talitaNeu » 30.10.2006, 19:51

Hallo,
ein Freund sagte mir, dass der Ursprung dieses Brauchs in dem symbolischen Klopfen an das Kreuz Christus zu suchen sei. Jedoch denke ich ist es dennoch weit entfernt von dem inhaltlichen christlichen Glauben.
Außerdem denke ich, dass keiner, der auf Holz klopft sich dessen Zusammenhangs mit dem Kreuz Christi bewußt ist, daher geschieht das Klopfen eh nicht aus dem Glauben heraus.
Somit ist es abgerutscht in den Aberglauben oder? Was denkt ihr?

Herzliche Grüße Aleksandra
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talitaNeu
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Heloween wurzelt in heidnischen, keltischen Bräuchen (Frage

Beitragvon talitaNeu » 31.10.2006, 13:00

Liebe Freunde,

ich habe eine Frage, würdet ihr als Christen euren Kindern erlauben Halloween zu feiern bzw. mitzumachen?

Was sagt die orthodoxe Kirche dazu überhaupt *grübel*

Gruß Aleksandra
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Walter
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Re: Heloween wurzelt in heidnischen, keltischen Bräuchen (Fr

Beitragvon Walter » 31.10.2006, 14:35

talitaNeu hat geschrieben:Liebe Freunde,

ich habe eine Frage, würdet ihr als Christen euren Kindern erlauben Halloween zu feiern bzw. mitzumachen?

Was sagt die orthodoxe Kirche dazu überhaupt *grübel*

Hallo Alexandra,

streng genommen wird da Satanismus betrieben, das sollte man seinen Kindern auch klar machen. Der heutige Halloween-Kult hat keine Tradition in orthodoxen Ländern und auch nicht in Deutschland, er wurde erst durch diverse amerikanische Gruselfilme hier etabliert. Ursprünglich stammt der Brauch aus Irland, sich vor dem Allerheiligenfest vor umherziehenden Dämonen zu schützen, geht aber wie die Walpurgisnacht in Deutschland auf heidnische Bräuche zurück. Ähnliches gibt es aber auch in orthodoxen Ländern, so glaubt man z.B. in Russland, dass die Dämonen in der Osternacht ihr Unwesen treiben.

Die Tradition, sich vor bösen Geistern zu schützen, entwickelte sich aber in Amerika dazu, sich selbst als Hexen oder Dämonen zu verkleiden, was dann z.T. bis zur Dämonen- und Teufelsanbetung weitergeführt wird. Bei Dir in Reutlingen wird z.B. auch die Alemanische Fastnacht gefeiert, wo man sich als Hexen, Trolle und Dämonen maskiert. Aber ich glaube nicht, das dort jemand ernsthaft den Teufel anbetet.

LG
Walter
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Walter
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Beitragvon Walter » 31.10.2006, 16:45

Nachtrag: Vorhin habe ich einen Kommentar zum Thema Halloween-Bettelei gelesen (http://www.kreuz.net/article.4124.html), als wirklich eine Schar frecher als Skelette, Hexen und Teufel verkleidete Kinder (so 10 - 12 Jahre alt) bei mir sturmklingelten, um Süßigkeiten zu erpressen. Beim Joggen traf ich dann noch auf mehrere solcher Horden (bis runter ins Vorschulalter) begleitet von ihren ebenfalls schaurig verstellten Mamas. :cry:
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Walter
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Beitragvon Walter » 31.10.2006, 22:22

Noch ein Nachtrag:

»... Dieser Zeitgeisttrend führt zu einer Verharmlosung des Bösen.

Negative Kräfte werden plötzlich mit einem positiven Vorzeichen versehen.

Dunkle, destruktive Mächte erscheinen in hellem Licht. Das Dämonische wird als banaler Nervenkitzel hingestellt.

Diese kulturelle Zelebrierung von Grauen und Grusel, von Blut und Ekel führt auch zu einer Abstumpfung im Angesicht schlimmer gesellschaftlicher Entwicklungen.

Das Leben in einer blutigen Geister- und Dämonenwelt verschiebt die Mitgefühle für geschundene Menschen sowie die Wertekoordinaten für Lebensrecht und Mitleid.

Alle lebensfeindliche Fanatismen dieser Welt besitzen den Teufel als Einpeitscher.

Zugleich wird an allen dämonischen Wirkmächten unserer Zeit Geld verdient.

Darum schließt sich der Kreis, wenn Firmen mit weiblichen Teufelchen für ihre Verführungsprodukte werben oder ihre Suchtwerbung mit aalglatten Schönlingen kaschieren.

In dieser schönen neuen Verkaufswelt gibt es nichts Böses mehr.

Alles ist erlaubt, was verkauft und gekauft wird.«


(Quelle: http://www.kreuz.net/article.4133.html)
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Milo
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Beitragvon Milo » 31.10.2006, 22:31

Hallo,


mich trifft dieser heloween-Unsinn immer besonders hart.
Heute, also am 31. Okt, feiern wir nach julianschem Kalender den Ap. und Evangelisten Lukas. Es ist unser Familienpatronatsfest (zu serb.: Slawa) und statt das ich mich und meine Familie in Ruhe besinnen kann, kommen solche Störfriede jedes Jahr an die Tür. Es ist fast unmenschlich geworden, da dieses Fest bei uns einen hohen Wert hat, und nun wir systematisch Jahr für Jahr gestört werden.

Meinen Kindern werde ich diese Werte klar vermitteln und hoffen das sie sich freiwillig gegen den Kitsch entscheiden.

Einen interesanten kirchlichen Beitrag auf Englisch habe ich schon vor Längerem gefunden:
http://www.sv-luka.org/articles/haloween.htm

Wer gut bewandert ist kann es ja kurz nochmal auf Deutsch wiedergeben.

Gruß
Milo

ps. Frohes Fest allen die heute des Hl. Apostel und Evangelisten Lukas gedenken!

Nassos
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Beitragvon Nassos » 11.12.2007, 02:19

Hallo,

Helloween ist der pure Schwachsinn. Seine Wurzeln kommen wohl aus Europa, aber richtig schlecht ist die Kommerzialisierung - (übrigens und vor allem auch von christlichen Festen -wie z.B. Weihachten, Valentinstag, OSTERN -autsch).

Aber ich alter Sprachenfanatiker fand das "teu-teu-teu" von Aleksandra interessant - wegen seines Ursprungs. Ich werde da mal forschen. Viele Redewendungen und Sprichwörter gehen ja Hand in Hand mit dem Aberglauben. Wenn mehr solcher Beispiele kommen, würde ich mich sehr freuen.

Aber ich hätte hier ein Thema, von dem ich nicht sicher weiß, ob es Aberglaube ist. Wie steht es mit dem bösen Blick (oder "dem Auge")?
Ich wäre durchaus an Aussagen hierzu sehr interessiert. Immerhin scheint zumindest die griechsiche Kirche dies anzuerkennen. Ist das d' accord? Mischt sich hierbei nur ein kultureller Wesenszug ein?

Eine gute und gesegnete Woche Euch allen,
Nassos

stefan1800
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Beitragvon stefan1800 » 11.12.2007, 17:04

@talitaNeu:

Hallo Aleksandra,

die Sache mit den 3 X Teu ist mir bisher noch gar nicht aufgefallen. Das kommt wohl daher, daß Deutsch meine Muttersprache ist und wir Deutsche sie benutzen, ohne über manche Worte nachzudenken. Vielleicht hat es ja auch eine andere Bedeutung. Eigentlich heißt es ja, daß man jemandem in einer bestimmten Sache Glück wünscht und ihm oder ihr die Daumen drückt. Aberglaube vielleicht ?

LG, Stefan

holzi
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Beitragvon holzi » 11.12.2007, 17:21

Hallo,

also das mit dem Toi-toi-toi kenne ich daher, dass es ein dreimaliges Ausspucken symbolisieren soll. Ein Kollege, der mit einer orthodoxen Rumänin verheiratet ist, erzählte mir, dass bie der Taufe alle zum Haupttor gehen und dort dreimal auf den Teufel spucken. Mit dem Toitoitoi ist es wohl ganz ähnlich.

Grüße
Konrad

Nassos
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Beitragvon Nassos » 11.12.2007, 20:53

Hallo,

habe mich mal schlau gemacht.

"Die Wendung 'toi-toi-toi!' ist um 1930 durch einen Schlager verbreitet worden; sie steht jedoch mit einem alten Volksglauben in Zusammenhang; Lobende Äußerungen wurden allg. gefürchtet, weil diese die bösen Geister aufmerksam und neidisch machen konnten. Um kommendes Unheil abzuwehren, mußte man deshalb dem Lob sofort ein 'unberufen' hinzufügen. Diese Schutzhandlung wurde noch durch dreimaliges Klopfen auf Holz und den Ausruf 'toi-toi-toi' verstärkt, der lautmalerisch für dreimaliges Ausspucken steht.
Der Speichel galt als unheilbannend. Das Ausspucken vor einem Menschen war also urspr. ein Abwehrzauber, kein Zeichen der Verachtung wie heute. Auch das zuerst eingenomme Geldstück, das noch mehr Reichtum bringen, der Spielwürfel, der Gewinn garantieren sollte, wurden bespuckt.
Auch in Frankreich, wo die Wndg. unbekannt ist, wird dreimal auf Holz geklopft, um kommendes Unheil abzuwehren.
Es kommst als möglicher Ursprung des Ausrufs auch eine dreimalige, verkürzte Nennung des Teufels in Betracht. ..."

Hallo Aleksandra => Volltreffer!

"...Die Formel toi-toi-toi wird heute unabhängig von 'unberufen' gebraucht..."

Unter dem Begriff "unberufen" habe ich noch gelesen, dass ein H. Wilde (keine Ahnung wer das ist) "toi toi toi" aus dem jiddischen "tow, tojw":gut, eine Verkürzung von "masel tow": gut Glück herleitet.

Wie dem auch sei, zum Ausspucken habe ich folgendes zu sagen. Bei der Taufe spuckt die Kirche. Sie darf das. Selber sollte man aber nie einen Menschen zur "Gefahrenabwehr guter Wünsche" andeutend anspucken, denn man spuckt auf Gottes Abbild!
Da paßt die heutige Deutung, Spucken sei eine Äußerung von Verachtung, schon eher.

Einen geruhsamen Abend,
Nassos

Lisa
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Beitragvon Lisa » 12.12.2007, 10:20

Liebe Aleksandra,

es gibt für keinen Christen einen Grund dieses amerikanische Halloween zu feiern.

Das kommt durch die Sinnentleerung unserer Zeit. Aber warum sollten usnere Kinder da mitmachen. Wir feiern zu Ehren von Heiligen und unseres HErrn.

Wir feiern natürlich nicht das Böse.

Und glaube mir, wenn man mit Kindern spricht und íhnen alles vernünftig erklärt, verstehen sie mehr als wir ihnen zutrauen.

Meine Kinder sind ja, wie Du weißt, fast erwachsen. und sie können unsere Feste und dieses Halloween sehr wohl unterscheiden.

Auch mit Kindern muss man nicht jede Mode mitmachen. Wichtig ist halt, ihnen den Unterschied zwischen Feiern und Festen klar zu machen. Wenn sie in die Disco gehen, verwechseln sie dies ja auch nicht mit der Kirche (Sorry).

Es gibt eben weltliches Feiern und kirchliche Feste. Und diesen Unterschied müssen wir unseren Kindern vorleben.

Mit lieben Grüßen
Lisa

IoannesProselytos
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Beitragvon IoannesProselytos » 12.12.2007, 11:51

Dominus vobiscum

Es gibt gewisse Dinge, die sind vom Teufel, das stimmt allerdings. Diese hat der Teufel in die Heidenvölker vor der Zeit Christi eingepflanzt bzw. sie irgendwo neu aufblühen lassen (speziell in der Neuzeit). Diese Dinge sind sehr ungünstig; für unser aller Leben im allgemeinen und für unser Seelenheil im speziellen.

Hingegen gibt es auch andere Dinge, die stammen nicht vom Teufel, sondern sind, aus welchen Gründen auch immer, tatsächlich dazu geeignet, den Teufel abzuwehren (wie der sog. "Drudenfuß").
Vielleicht haben die Heiden diese Dinge aus Feingefühl erkannt bzw. hat sich der Herr, unser Allmächtiger Gott, dazu erbarmt, den Heidenvölkern schon vor der Zeit Christi (bis zu einem gewissen Grad) beizustehen (was wohl insofern der Fall gewesen sein muss, als dass in jedem schon einmal die Würde der Gott"abbildlichkeit" wohnt, dass jeder an und für sich das sog. natürliche Sittengesetz/Naturrecht verstehen kann und ein Gewissen hat und auch, dass die Heidenvölker vor der Zeit Christi nicht einfach untergegangen sind und die Menschen auch Zeiten des Glücks etc. erlebt haben - das sind für mich die großen Hinweise, dass sich der Herr auch ihrer erbarmt hat, wie gesagt, bis zu einem gewissen Grad).

Wenn jetzt gesagt wird, dass gewisse Kulte vom Christentum "verteufelt" wurden (wie die orgiastischen Dionysos-Feiern), dann hat man das - wie ich meine - so zu verstehen, als dass unsere Vorväter in Christo, den Teufel entlarvt haben, ihn, sozusagen, die göttliche Maske vom Gesicht rissen.
Und wenn unsere Vorväter in Christo etwas integriert haben, dann haben sie das wohl nach sorgfältiger Prüfung getan, nachdem sie sich sicher waren, dass es nicht vom Bösen herrührt und es zu verwenden ist (mit gewissen Modifikationen auf Christus hin).

Jedoch ist es am besten, wie ich meine, derartige Dinge komplett zu meiden, ob jetzt gut oder schlecht (wie ich z. B. auch keinen Drudenfuß verwende) und ganz auf die Hl. Kirche und ihre geheiligten Rituale und Bräuche zu vertrauen; dabei kann gewiss nichts verkehrt sein.


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